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COVER STORY
Cover (Nr. 9/
2002)
Die Schaffung zukunftsorientierter
Unternehmensstrukturen
Peter Senge
Meist besteht die Kernfrage der Unternehmensführung
wie auch der Beratung darin, was getan werden kann, um das jeweilige
Unternehmen zu verändern, zu stabilisieren, zu steuern, zu
optimieren, zu erneuern - oder schlicht und einfach, um es erfolgreich(er)
zu machen.
Viel zu selten fragen wir danach, wie wir die Struktur eines Unternehmens
bilden - und wie wir sie auf eine andere Art und Weise bilden können,
um erfolgreicher zu sein. Dabei trägt die Form der Strukturbildung
ganz wesentlich dazu bei, dem Unternehmen optimale Möglichkeiten
der Entwicklung zu bieten. Peter Senge, Management-Guru am MIT Massachussetts,
präsentiert in diesem Artikel seine neuesten Überlegungen.
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Reflection Pieces
(Nr. 9/ 2002)
Zen im Management
Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zink
Was haben ein Manager des 21. Jahrhunderts und
ein Samurai des 17. Jahrhunderts gemeinsam? Die Autoren dieses Artikels,
Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zink, gehen dieser Frage nach und
zeigen erstaunliche Parallelen auf. Sie verknüpfen diese mit
einer klaren Forderung: Wir werden die Zukunft nur erfolgreich gestalten
können, wenn wir bereit sind, für uns ganz neue Wege zu
gehen.
Forschung unter
der Lupe (Nr. 9/ 2002)
Gregory Bateson: Über Kommunikation,
Nicht-Kommunikation und Meta- Kommunikation
Wolfram Lutterer
Gregory Bateson (1904 - 1980) war ein zentraler
Vordenker im Bereich systemisch-
konstruktivistischer Theorie. Er gilt als Schlüsselfigur in
der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Texte zu
Themen der Anthropologie, Biologie, Philosophie, ulturtheorie, Kybernetik
und Kommunikationstheorie können gewinnbringend auch im Management
angewandt werden. Wolfram Lutterer gibt in diesem Artikel einen
umfassenden Überblick über die von Bateson entwickelten
Inhalte, die auch im Management und in der Personalentwicklung hervorragend
Anwendung finden können.
Special Comment
(Nr. 9/ 2002)
Personalentwicklung - oder Selbstentwicklung?
Ante Glavas
Es ist, als ob man ein Haus errichtet: Man kann
nicht den zweiten Stock oder das Dach bauen, bevor noch das Erdgeschoss
steht. Und das Erdgeschoss ist vergleichbar mit den Menschen in
einem Unternehmen: Wir können die besten Motivationsprogramme
der Welt haben –aber wenn diese nicht das gewünschte
Ergebnis bringen, dann nützen sie rein gar nichts. Und wenn
wir nicht in die Mitarbeiter eines Unternehmens investieren, dann
können wir nicht erwarten, dass das Organisationssystem in
irgendeiner Weise funktioniert. Ante Glavas über Weiterbildung
und Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung und Karriereplanung.
Theorie &
Praxis (Nr. 9/ 2002)
Elemente lösungsorientierter Didaktik
Katalin Maurer-Hankovsky und Peter Szabó
Wie kann Weiterbildung und Entwicklung gestaltet
werden, wenn man mit Heinz von Foerster
einige geht, dass sich Wissen nicht vermitteln lässt?
Was gilt es als Auszubildende los- und wegzulassen und was bleibt
zu gestalten, wenn - Wissen von einem Menschen selbst generiert
wird, und es im wesentlichen darauf ankommt, die Umstände herzustellen,
in denen diese Prozesse der Generierung und Kreation möglich
werden - (von Foerster)? Dieser Frage sind Katalin Maurer-Hankovsky
und Peter Szabó nachgegangen - und stoßen auf interessante
theorie- und praxisorientierte Antworten.
Best of Theoretical
Works (Nr. 9/ 2002)
Unternehmenspioniere auf dem Weg nach
oben
Marion Spriegl
Statistiken belegen, dass einerseits die Zahl
der Unternehmensneugründungen in Österreich stetig ansteigt,
die Überlebensquote dieser Unternehmen andererseits gerade
in den ersten drei Jahren nach der Gründung am steilsten abfällt.
Dies ist jedoch nur eines von vielen speziellen Merkmalen von Pionierunternehmen,
auf deren Weg nach oben viele Stolpersteine liegen. Marion Spriegl
richtet ihren Artikel genau an jene Zielgruppe.
SERIE
Teil
3
Nasruddin´sche Personal- und
Organisationsentwicklung
Matthias Varga von Kibéd
In diesem dritten Teil der Serie wird das lösungsfokussierte
Inventar eines Nasruddin- orientierten Managers vom Meister dieser
konstruktivistischen Methode, dem Mullah Nasruddin selbst, anekdotisch
vorgelebt. Es geht um erhöhte Kontextsensibilität und
die Bereitschaft zu überraschenden Wendungen im Veränderungsprozess.
WISSENSDATENBANK
Business
Trends (Nr. 9/ 2002)
Das Lernen lernen
Martina Berghuber
Wissensmanagement aus verschiedenen Perspektiven
internationaler Experten betrachtet - von Martina Berghuber aus
Originalzitaten zusammengestellt.
Tools
(Nr. 9/ 2002)
PrInt - Die Prospektive Intervention
Dieter Salomon
Jedes System verfügt über zahlreiche
Möglichkeiten zur Lösung von Problemen. Allerdings schließt
sich keine Lösung nahtlos an das jeweilige Problem an - denn
zwischen den Elementen "Problem" und "Lösung"
bewegt sich etwas, das Lösungen oft blockiert.
Die "Prospektive Intervention" von Dieter Salomon ist
ein lösungsorientierter Ansatz, der auf die Wahrnehmung und
das Verhalten zwischen Problem und Lösung fokussiert. Es geht
also erst in zweiter Linie um die Lösung von Problemen und
in erster Linie um das Management der Blockaden, welche die Lösungen
behindern.
UNTERNEHMENSPRAXIS
From
Leaders to Leaders (Nr. 9/ 2002)
Erkenne Dich selbst!
Im Gespräch mit Rainer Jensen
Rainer Jensen ist seit Januar 2002 Leiter der
Abteilung Personal & Management Development der Deutsche Bank
University, Center Frankfurt
Know
How (Nr. 9/ 2002)
Storytelling in der Mediation
Cornelia Gmeiner
Seit einiger Zeit hält ein innovatives,
neu entdecktes Instrument in der Welt der Unternehmen
Einzug - Storytelling. Das Erzählen von Geschichten ist eine
spezielle Eigenart des Menschen, um Wissen, Inhalte und Botschaften
zu transportieren, um Verständnis zu generieren, um Einsicht
zu gestatten und um persönliche Erfahrungen mitzuteilen. Storytelling
kann so auch als lösungsorientiertes Tool in der Mediation
angewandt werden. Ein Erfahrungsbericht von Cornelia Gmeiner.
Readers´
Pages (Nr. 9/ 2002)
Systemisches (Eigen)Coaching: Wie aus
der Ameise ein Adler wird
Karin Steininger
Wie systemisches Coaching das eigene Leben verändern
kann, mit welchen Ingredienzen üblicherweise Problemkuchen
gebacken werden und welcher Methoden und Unterstützung es bedarf,
um eben diese Problemkuchen zu Krümeln schrumpfen zu lassen,
ist Inhalt des Artikels von Karin Steininger.
PORTRAIT
Expertenprofil
(Nr. 9/ 2002)
Im Portrait: Ben Furman
Interview
Er ist durch den Traum angetrieben, dass Psychotherapie
und Beratung eines Tages nicht mehr gebraucht werden. Er betont
die Wichtigkeit, die Arbeit auf die Ressourcen eines Menschen auszurichten
und sieht seine Rolle dabei selbst als Paketschnürer: Ben Furman
ist Psychiater und reteaming-Teamentwickler, moderiert eine eigene
Fernsehsendung, schreibt Schul- und Kochbücher und entwickelt
gerade ein Computerprogramm, bei dem sich die Menschen ihren eigenen
virtuellen Coach erschaffen.
SERVICE
www.tipps (Nr. 9/ 2002)
The
Solution Focus
zusammengestellt von Sonja Radatz
Was kann die Lösungsfokussierung, worin
besteht sie, was muss bedacht werden, wenn man
sie anwendet?
- Lösungsorientiert arbeiten - in der persönlichen
Beratung
- Der Unterschied zwischen Problem- und Lösungsorientierung
- Die Anwendung des lösungsfokussierten
Ansatzes in einem Praxisfall
Bücher-Tipps
zusammengestellt von Sonja Radatz
- Denning, S.:
The Springboard (Butterworth-Heinemann-Verlag)
- Prior, M.:
Minimax-Interventionen (Carl Auer-Systeme Verlag)
- Maywald, F.:
Struwwelpeter für Manager (Gerling Akademie Verlag)
- Lundin, S.C., Paul, H. und Christensen, J.:
Fish! (Ueberreuter Verlag)
Wir würden uns freuen, Sie als LeserIn der
Zeitschrift begrüßen zu dürfen!
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