LO 8 - Juli/August 2002

 

Cover

Reflection Pieces
Forschung unter der Lupe
Special Comment
Best of Theoretical Works
Theorie & Praxis
Lessons Learned
Business Trends
Tools
Know How
Readers´ Pages
Portrait/ Expertenprofil
www.tipps
Bücher-Tipps

COVER STORY

Cover (Nr. 8/ 2002)
Die neuen Manager - sie brauchen Support
Meg Wheatley

Wir erleben zur Zeit einen Paradigmenwechsel: Die traditionellen Management-Methodenfunktionieren nicht mehr, und die neue Sichtweise erfordert derart viele Änderungen im Glaubens- und Wertesystem der Unternehmen und vor allem deren Manager, dass diese sich teilweise blind für die neue Situation und deren Herausforderungen zeigen. Dennoch sind die "neuen Manager" bereits da - vereinzelt, oft isoliert und auf sich gestellt, arbeiten sie jeden Tag daran, die traditionellen Muster zu durchbrechen und sie radikal durch neue, effizientere zu ersetzen. Meg Wheatley, international bekannte systemische Leadership-Expertin und Bestseller-Autorin, beschreibt in ihrem Cover-Artikel, wie diese Manager unterstützt und gefördert werden können - indem eine neue Kultur eingeführt und praktiziert wird...

FORSCHUNG UND ERGEBNISSE

Reflection Pieces (Nr. 8/ 2002)
Woanders gehen die Uhren anders
Georg Ivanovas

Den Beweis, dass woanders die Uhren anders gehen, hat Robert Levine schon erbracht. Doch was nützt es uns, wenn wir wissen, dass Menschen in anderen Kulturen anders denken und dass dort "die Uhren anders gehen"? In den Reflection Pieces stellt Georg Ivanovas seine Sicht interkultureller Phänomene dar -und gibt in Form von Anekdoten Anleitungen für Leser, die ihr Verhalten gegenüber anderen Kulturen (etwa im Rahmen beruflicher Notwendigkeiten) verbessern möchten.

Forschung unter der Lupe (Nr. 8/ 2002)
Anforderungen an Kultur und Persönlichkeit in einer komplexen Welt
Bernd Schmid & Joachim Hipp

Wer Veränderungsprojekte in Angriff nimmt, denkt vor allem an inhaltliche Veränderungen:
Ergebnisse müssen erzielt werden - je schneller, desto besser. Doch dabei wird oft eine notwendige Komponente vergessen: Die Kultur. Wer seinen Fokus rein auf die inhaltlichen Ziele des Veränderungsprozesses ausrichtet, erleidet meist Schiffbruch, weil die Kultur den neuen Inhalten "hinterherhinkt" und keine gelebte Veränderung entstehen kann. Bernd Schmid und Joachim Hipp geben in diesem Artikel Anleitung, wie mit bewusster Rücksicht auf die Kultur auch erfolgreich an Veränderungsinhalten gearbeitet werden kann.

Special Comment (Nr. 8/ 2002)
Teil der Welt -Zur Entwicklung einer Haltung
Heinz von Foerster und Monika Bröcker

Im Buch von Heinz von Foerster und Monika Bröcker -Teil der Welt. Fraktale einer Ethik-ein Drama in 3 Akten - kommt das zum Ausdruck, was für Heinz von Foerster zentral ist und in jeder seiner Aussagen implizit enthalten ist: Seine Haltung, sich als Teil der Welt zu betrachten. Dieser Artikel - eine bewusst gewählte Zusammenstellung von Ausschnitten aus ihrem Buch - soll einen qualifizierten Einblick in das geben, was den Leser im Buch erwartet, bzw. versucht, den Kern, das Wesentliche darzustellen, um auch eiligen Lesern ein reiches Bild zu vermitteln.

Theorie & Praxis (Nr. 8/ 2002)
Das heterarchische Unternehmen
Markus Reihlen und Annette Rohden

Heterarchien stellen in Zeiten der sehr differenzierten und sich rasch verändernden Kundenbedürfnisse sowie der steigenden Forderung nach Schnelligkeit und Flexibilität eine reizvolle Alternative zu den traditionellen hierarchischen Organisationsstrukturen dar: Sicherlich, Heterarchien bieten eine große Palette an Vorteilen; aber ihre Umsetzung in die Praxis bedarf auch der Bereitschaft des Managements zu grundlegenden Veränderungen und der Berücksichtigung einiger unabdingbarer struktureller Veränderungen, um auch tatsächlich ihre Früchte ernten zu können. Das Modell der Heterarchie, seine Grenzen und Ansatzpunkte für den Wandel stellen Markus Reihlen und Annette Rohden in diesem Artikel dar.

Best of Theoretical Works (Nr. 8/ 2002)
Vico & Co - Das Wesentliche im Wissensmanagement
Sibylle Schneider

Wissensmanagement ist ein sehr wichtiges Thema für zukunftsorientierte Unternehmen. Dabei handelt es sich nicht um Geschäftsprozesse, sondern um Prozesse, die untrennbar mit den Menschen im Unternehmen verbunden sind. Sybille Schneider hat in ihrer Diplomarbeit Leitprinzipien für ein erfolgreiches Wissensmanagement entwickelt.

WISSENSDATENBANK

Lessons learned (Nr. 8/ 2002)
Mentoring - Begleitung mit Herz und Verstand
Elfriede Denk

Die Anzahl von Büchern, Zeitschriften und Seminaren, die unser Wissen und unser persönliches Wachstum verstärken wollen, steigt kontinuierlich und versucht somit die Sehnsucht der Menschen nach Selbstbestimmung und Weiterentwicklung zu stillen. Was hierbei nicht abgedeckt wird, ist das persönliche, experimentelle Umfeld, in dem Lernen leicht, locker und vor allen Dingen schnell möglich wird, und die direkte Beziehung zwischen Lernendem und Lernendem: Jenem Lernenden, der die Muster der Organisation, die Beziehungen, Regeln und Strukturen kennen lernen möchte und jenem Lernenden, der mit Fragen konfrontiert wird, die eingefahrene Muster in Frage stellen. Vielleicht wird aus diesem Grund Mentoring immer populärer... finden Sie in diesem Artikel von Elfriede Denk Beispiele konkreter Situationen, in denen Mentoring nutzt sowie Anforderungsprofile für Mentor und Mentee.

Business Trends (Nr. 8/ 2002)
Das Lernen lernen
Sonja Radatz

Lernen aus verschiedenen Perspektiven internationaler Experten betrachtet - von Sonja Radatz aus Originalzitaten zusammengestellt.

Tools (Nr. 8/ 2002)
Reflexionen -das Knowledge-Tool
Sonja Radatz

Reflexion scheint auf den ersten Blick nicht wirklich ein Tool zu sein; das macht man doch ständig, es ist nichts Peppiges und nichts mit dem man Furore machen kann. Es hat eher einen Touch von Langsamkeit und Auseinandersetzung - und das hat doch keinen Platz im Management. Oder doch? Reflexion kann durchaus etwas Spannendes sein, weil es ermöglicht, von der eigenen Situation einen Schritt zurückzutreten und sie bewusst in Frage zu stellen; und es stellt aus radikal konstruktivistischer Sicht das zentrale Werkzeug des Lernens dar; und last, but not least: Es ist in Unternehmen immer noch stark unterrepräsentiert. Sonja Radatz stellt in ihrem Artikel die Schritte der Team- und Unternehmensreflexion vor und zeigt Anwendungsmöglichkeiten des Tools in der Praxis.

UNTERNEHMENSPRAXIS

From Leaders to Leaders
Mit engagierten Mitarbeitern die Zukunft gestalten
im Gespräch mit Martin Essl

Martin Essl, Vorsitzender des Vorstandes der bauMax-Gruppe, folgt dem Führungsgrundsatz Erfolge gemeinsam zu feiern und Misserfolge als Lernschritte zu nutzen. Die Arbeit vergleicht er mit einem Marathonlauf: Man muss einen ersten Schritt setzen - und darf dann die Orientierung nicht verlieren.

Know How (Nr. 8/ 2002)
Managementaufstellungen in der Praxis
Eva Schiegl

Managementaufstellungen funktionieren - auch wenn oft nicht nachvollziehbar ist, wie sie funktionieren. Mit Hilfe einer Aufstellung können für ein anstehendes Problem (Anliegen) im Team oder in der Organisation neue Lösungswege entdeckt werden. Es ist eine sehr effiziente und zukunftsorientierte Methode, die klare Einsichten und einen raschen Wandel bei problematischen Themen gibt. Eva Schiegl schildert Grundsätzliches und ihre Vorgangsweise bei einem Fall in der Praxis.

Readers´ Pages (Nr. 8/ 2002)
Unternehmensberatung im Wandel
Hans A. Wüthrich, Andreas F. Philipp, Dirk Osmetz

Blickt man hinter die Kulissen, so kann man erkennen, dass die Beratung durchwegs eine große Image-Ambivalenz aufweist: Einerseits Attraktivität und Dynamik der Branche und andererseits Vorbehalte gegenüber den Beratern. Zeichnet sich ein Paradigmenwechsel in der Beratung ab? Welche Voraussetzungen Berater in Zukunft brauchen, um erfolgreich arbeiten zu können, schildern Hans Wüthrich, Andreas Philipp und Dirk Osmetz.

PORTRAIT

Expertenprofil (Nr. 8/ 2002)
Im Portrait: Fritz B. Simon

Interview

Wer zu genau weiß, wo er hin will, ist seiner Meinung nach drauf und dran, das Ziel zu verfehlen. Er selbst hat viele Ziele und Stationen in seinem Leben erreicht: Fritz B. Simon macht Therapien, berät Organisationen, leitet einen Verlag, bildet Berater aus und beforscht vielfältige soziale Phänomene. Seit 1999 hat er einen Lehrstuhl für Führung und Organisation an der Universität Witten/ Herdecke inne.

SERVICE

www.tipps (Nr. 8/ 2002)
Systemisches Management
zusammengestellt von Sonja Radatz

Diesmal finden Sie Links rund um Artikel zum Thema Systemisches Management - Webtipps,
die zum Nachdenken anregen, anstatt in Form des "Mehr desselben" wieder eine neue Antwort zu finden.

  • Von Stories über Management zum Systemischen Management
  • Systemisches Management von IT-Projekten
  • Mediation am Arbeitsplatz
  • Leider in der Kybernetik erster Ordnung verhaftet geblieben...
  • Das Online-Journal für systemisches Denken

Bücher-Tipps
zusammengestellt von Sonja Radatz

  • Wüthrich, H., Osmetz, D. und Philipp, A.:
    Stillstand im Wandel (Gellius Verlag, edition Auszeit)
  • Pohl, M. und Wunder, M.:
    Coaching und Führung (Sauer-Verlag)
  • Berg, M.; Ritscher, J.; Orthey, F.M. et al:
    Unternehmenstheater interaktiv (Beltz Verlag Weiterbildung)
  • von Foerster, H. und Bröcker, M.:
    Teil der Welt (Carl Auer Systeme Verlag)

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Nutzen Sie die neue Zeitschrift aber auch als Plattform für Ihre Meinung - und als Ideengeber für Ihre aktiven Beiträge zum zukünftigen Erfolg von Management & Unternehmen!

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