Ihr persönlicher Nutzen dieser Ausgabe
- Wie Sie aus gewohnten Denkbahnen ausbrechen
- Wann Sie überraschend neue Lösungen brauchen
- Welche Stolpersteine Sie dafür aus dem Weg räumen müssen
u.v.m.
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Editorial
Oliver Bartels, Sonja Radatz
Der Yeti namens "Lernende Organisation"
(Kostenloser Komplett-Download)
Im Brennpunkt
Bernd Schmid
12 Thesen zur Integration von Lernen und Arbeiten!
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Lernen ist Lernen ist Lernen… Und das spielt sich natürlich jenseits des Arbeitens ab. Oder doch nicht? In seinen 12 Thesen zur Integration von Lernen und Arbeiten schildert Bernd Schmid kurz und knapp, welche Implikationen er für das Lernen der Zukunft sieht und wirft dazu recht neue Gedanken auf.
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Coverstory
Sonja Radatz
Lernende Organisation verzweifelt gesucht: Wann endlich lernt die Organisation?
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Glauben wir der traditionellen Theorie, so müssten wir nur die Mitarbeiter auf Weiterbildung schicken – und schon lernt die Organisation. Weit gefehlt, stellt Sonja Radatz in ihrem Artikel fest: Denn was die Mitarbeiter lernen und wissen, das weiß die Organisation eben nicht automatisch. Viele Organisationen bleiben daher weitgehend „dumm“, meint: Sie sind komplett abhängig von spezifischen Mitarbeitern – gehen diese, geht ihr Wissen mit. Ein gutes Druckmittel für die Mitarbeiter, eine Erhöhung des Problems für die Unternehmensleitung.
Wer endlich von einer „echten lernenden Organisation“ profitieren will, ist eingeladen, die traditionellen Konzepte zu Grabe zu tragen und den Fokus auf die Organisation zu richten, anstatt auf den Einzelnen.
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Nach-Gedacht
Anne M. Schueller
Mitarbeiterloyalität als Grundlage für das Funktionieren der Lernenden Organisation
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Je länger Mitarbeiter im Unternehmen verbleiben und je höher ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen ist, umso einfacher und reibungsloser – so ließe sich eine These aufstellen – funktioniert die gelebte Lernende Organisation. Allerdings scheint die Zahl derjenigen, die sich ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen und ihren Job engagiert und motiviert erledigen, immer weiter zurück zu gehen. Mitarbeiter, die lediglich ein „Pflichtprogramm“ abspulen, senken nachvollziehbar die Produktivität, weisen höhere Fehlzeiten auf und zeigen einen geringeren Ideen-Output. Mitarbeiter aber, die bereit sind, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln, erfordern ein viel diffizileres und aufwändigeres Wissensmanagement als solche, die lange bleiben – einmal ganz abgesehen davon, dass die Kunden eher dazu neigen, nach Alternativen zu suchen...
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Theorie
und Praxis
Daniel Dorniok und Michael Mohe
Relevanz und Auswirkungen von Nichtwissen für Organisationen
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Während die Bedeutung von Wissen für Organisationen bereits intensiv erforscht ist, wurde die andere Seite von Wissen, das Nichtwissen und seine Auswirkungen, bislang nur rudimentär im Zusammenhang mit Organisationen untersucht. Dieser Forschungslücke wurde in diesem Beitrag damit begegnet, dass der Stand der Forschung zum Thema Nichtwissen eruiert wurde und herausgearbeitete Formen von Nichtwissen auf Relevanz und potentielle Auswirkungen für Organisationen geprüft wurden. Im Zuge dessen haben Daniel Dorniok und Michael Mohe herausgearbeitet, dass ein für Organisationen relevantes Nichtwissen nicht nur im Fehlen von Wissen besteht, sondern auch konstruiert werden kann; oder durch neues Wissen entsteht; oder unausräumbar und unerkannt sein kann; und dabei aber jeweils spezifische Auswirkungen zeigt.
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Draußen
in der Praxis
Karl Lang
Hat Erfahrung Zukunft?
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Die Bedeutung des Erfahrungswissens kann nicht oft genug betont werden. Gerade in Organisationen, in denen das Wissen – oder die so genannte „Expertise“ – für das Überleben und die Innovationskraft in den jeweiligen Absatzmärkten erfolgskritisch ist, hat das Human Resources Management besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass dieses Wissen im Unternehmen trotz Mitarbeiterfluktuation und Organisationsänderungen (ausgelöst durch verschiedenste Faktoren) gesichert wird. Das Dokumentieren und Archivieren von kognitivem Wissen allein ist hier zu wenig – viel mehr ist wichtig festzuhalten, wie dieses Wissen nutzbringend transferiert und bei der Herstellung von Produkten sowie bei der Entwicklung von Dienstleistungen angewandt werden kann.
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Serie – "Heilsame Kommunikation" 1
Klaus Siegler
"Seid mit mir"
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Ein Kollege, ein Mitarbeiter oder Sie selbst können krank werden. Eine schwere Krankheit gestaltet das Leben der Betroffenen und seiner unmittelbaren Umgebung völlig neu – beruflich und privat.
Wir nähern uns dieser Situation von außen: als Kollegen, als Vorgesetzte, als Angehörige, als Mitmenschen. Und wir sind doppelt gefordert: sowohl Respekt vor der Besonderheit der Situation zu zeigen und die Bereitschaft, darauf einzugehen als auch die Chance des Neuanfangs miteinander wahrzunehmen, die Möglichkeit positiver Veränderung, des Wachsens.
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Lexikon
Veronika Merighi
10 Ideen, die garantiert jede Weiterentwicklung der Organisation verhindern
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Um die Anforderungen des heutigen Wettbewerbes erfolgreich meistern zu können, muss ein Unternehmen bzw. eine Organisation, entwicklungs- und lernfähig sein um am Markt bestehen zu können. Das setzt natürlich Bildungskultur voraus, welche die gesamte Organisation (Management, Führungskräfte, Mitarbeiter) durchdringen muss, um Nachhaltigkeit zu generieren. Doch auf dem Weg dorthin kann einiges dazu getan werden, um Lernen zu verhindern und sogar Lernresistenz zu erreichen – wie Veronika Merighi in ihrem Artikel beschreibt.
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Tools
Sonja Radatz
5-Sterne Fotos
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Ein besonders einfaches Instrument der Lernenden Organisation ist meiner Erfahrung nach das 5-Sterne-Foto. Es eignet sich überall dort, wo exzellente Bilder mehr sagen als 1.000 verbale Beschreibungen: bezüglich des CD/ CI eines Unternehmens, aber auch bezüglich „Organisationsstandards“ wie das Aussehen einer optimal vorbereiteten Werkbank, eines optimal zusammengestellten Buffets in verschiedenen Varianten, den besonders einzigartigen und auffälligen Schaufenstergestaltungen (die letztlich den Vertrieb optimal und einzigartig unterstützen)…
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Kolumne
Bernd Schmid
Lernende Organisation gibt es nicht!?
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Lernende Organisationen gibt es nicht!?
Sagen einige. Lernen könnten nur Individuen. Falsch ist das nicht. Doch sagen das gerne die, die lieber Strukturen ändern oder Prozesse anlegen ohne ernsthaft darüber nachzudenken, wie sich Menschen darin zurechtfinden. Von denen, die einfach nur Zahlenziele vorgeben, ohne das Geschäft bis in die Umsetzung hinein zu verstehen, wollen wir hier gar nicht reden. .
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SERVICE
Bücher-Tipps der LO 54- März / April 2010
rezensiert von Cornelia Schön
Führung & Leadership
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Management by Sokrates
Was die Philosophie der Wirtschaft zu bieten hat
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Michael Niehaus, Roger Wisniewski
Management by Sokrates
Was die Philosophie der Wirtschaft zu bieten hat
247 Seiten
Cornelsen Verlag
ISBN 978-3-589-23676-3
€ 19,95 |
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Ein wunderbares Buch für alle, die sich schon immer für die griechische Philosophie interessiert haben, aber noch nie den Bezug zu unserem heutigen Leben, zur Wirtschaft, zu Themen wie Führung, Management und nicht zuletzt Wissensmanagement daran geknüpft haben. Sehr übersichtlich, einfach beschrieben, aber doch fundiert werden die Zusammenhänge in diesem Buch beschrieben. Die sokratische Methode des Dialogs hinterfragt dabei durchgängig und präzise immer wieder das scheinbar so Selbstverständliche und ist geeignet, wichtige Potenziale des „Philosophierens“ in Management und Führung eindrücklich zu erschließen.
Da sollte man sich auch nicht vom Riesen-Fauxpas auf der Umschlagrückseite abhalten lassen: Wir wissen ja alle, dass die zentrale Aussage Sokrates nicht mit „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, sondern mit „Ich weiß, dass ich nicht weiß“ übersetzt wird. Bleibt dringend zu hoffen, dass es eine 2. Auflage geben wird.
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Change Management & Organisationsberatung
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Mark Wilcox, Jonas Ridderstrale
Change Management!
242 Seiten
mi Verlag
ISBN: 978-3-86880-009-8
€ 39,90 |
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Es geht also um Energiequellen und Energieschübe. Das sagt Ihnen gar nichts und Sie empfinden Energiequellen und Energieschübe als nicht ganz so prickelndes Element, um im Change Management erfolgreich zu sein? Macht nichts. Aber dann sollten Sie nicht zu diesem Buch greifen.
Die Versprechung, die in der Aufmachung geschaffen wird („Stellt Ihr Business auf den Kopf!“), wird leider im Text nicht gehalten. Denn im Prinzip geht es um nicht mehr, als Jack Welsh bereits in seinem traditionellsten Ansatz vor 30 Jahren propagierte: „Gestalten Sie das Unternehmen und versuchen Sie, Ihre Mitarbeiter für dieses neue Unternehmen zu gewinnen.“ Nicht gerade neu. Geradezu verblichen. Und was dabei zudem vergessen wird: Es ist allzu fraglich, ob man das heute, 30 Jahre später, noch irgendjemand verkaufen kann. |
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Wissensmanagement & Lernende Organisation
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Die lernende Organisation als Grundlage einer entwicklungsfähigen Unternehmung
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Gerald Lembke
Die lernende Organisation als Grundlage einer entwicklungsfähigen Unternehmung
129 Seiten
Tectum Verlag
ISBN-978-3-8288-8712-1
€ 25,90
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Alter Wein in neuen Schläuchen? Nein. Dieses Buch lässt alten Wein in alten Schläuchen fließen. Bleibt nur noch die Frage: Wie oft kann man ein Brötchen aufbacken, bis es hart genug ist, um jemanden damit erschlagen zu können? Der Autor vermittelt in diesem Buch einen hervorragenden Beitrag zum hartnäckigen „auf Kurs bleiben“: Alle alten Autoren werden zitiert, viele Literaturangaben gemacht. Der Leser steht am Schluss vor der Frage: So what? Nun, er hätte das Buch ja nicht lesen müssen.
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Change Management & Organisationsberatung
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Veränderung verändern:
Das relationale Veränderungsmanagement |
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Sonja Radatz
Veränderung verändern: Das relationale Veränderungsmanagement
407 Seiten
Verlag Systemisches Management
ISBN-978-3-902155-11-5
€ 39,90 |
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Klingt alles ganz logisch; natürlich sollte das genau so laufen; ja, Vieles können Sie genau so unterschreiben. Wobei… wer eine Sekunde länger nachdenkt, dem wird deutlich, dass jedes Wort in diesem Buch präzise gesetzt und geeignet ist, die eigene Welt, nachhaltig aus den Angeln zu heben. Insofern ist dieses Buch ein äußerst gefährliches Buch; denn es lässt nicht zu, einen Schritt zurück zu machen – in die rettende gute alte Welt des Change Managements, wo munter Hypothesen gemacht und Detailstrukturen vorgedacht werden. Wir können dann nicht mehr so tun, als wüssten wir nicht, dass es auch anders geht. Ganz anders. Luftig und leicht. Einfach. Ein Buch für Menschen und Unternehmen, die einen echten Turnaround im Change Management praktizieren wollen.
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