Ihr persönlicher Nutzen dieser Ausgabe
Sie erfahren was diese Krise von anderen unterscheidet und wo Sie ansetzen müssen, damit Sie diese in Ihrem Unternehmen erfolgreich meistern
... den Mut aufzubringen wirklich neu zu denken!
... gelassen zu bleiben!
... Ihre Veränderungsmuster neu gestalten!
.... Ihre Chancen entdecken und nutzen!
u.v.m.
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Im Brennpunkt
Françoise Kourilsky:
Höchste Zeit, unsere Veränderungsmuster zu verändern
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Veränderung klingt einfach, planbar und steuerbar. Sobald jedoch Menschen
in diese Veränderung involviert sind, scheint sich alles zu ändern: Der Wandel
gerät leicht aus den Fugen. Nicht umsonst empfiehlt daher Françoise Kourilsky
einen Wandel des Wandels – eine Veränderung unserer Art, Veränderung
zu betreiben.
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des Einzelartikels...) |
Coverstory
Sonja Radatz
Willkommen in der Ära X!
Die Neugestaltung
erfolgreich meistern
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Da ist sie, die Krise. Kopf in den Sand stecken? Davonlaufen? Linear kürzen
und ansonsten weitermachen wie bisher? Weitermachen wie bisher und so tun,
als hätte das alles gar nichts mit uns zu tun? All diese und noch viele weitere
Spielarten, die leider oft nicht nur nutzlos sind, sondern sogar kontraproduktiv,
werden derzeit in den Unternehmen gespielt.
Sonja Radatz beschreibt in ihrem Artikel, warum wir rasch handeln und uns
grundlegend neu ausrichten sollten: Weil wir keinesfalls davon ausgehen können,
dass „nach der Krise“ die Welt wieder so ist, wie sie „zuvor war“. Sie muss
weder besser noch schlechter sein – aber sie ist mit Sicherheit anders. Grundlegend
anders. Setzen Sie jetzt den Grundstein des Erfolgs für die neue Ära.
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Nach-Gedacht
Josef Zotter, Robert Rogner jr.
und Johannes Gutmann
Blumauer-Manifest zur Sanierung der Wirtschaft
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„Die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen
die Wirtschaftskrise liegen seit langem auf dem
Tisch. Sie werden von den innovativen Unternehmern
und Institutionen seit Jahren erprobt
und weiter entwickelt, jetzt müssten sie nur
noch als relevante Größen in den internationalen
Wirtschaftskontext integriert werden.“ Die
3 Unternehmer Josef Zotter, Robert Rogner jr.
und Johannes Gutmann zeigen in ihrem Manifest
in 3 Punkten auf, wie ein Ausweg aus der
jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise möglich
ist. Alles vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit
und Ethik.
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Theorie
und Praxis
Andreas F. Philipp
Vom Straddle zum Fosbery Flop: Wie uns der Mut, wirklich neu zu denken, aus der Krise führen wird
Ein fiktiver Dialog mit Heinz von Förster
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Wie würde sich wohl der Universalgelehrte Physiker, Kybernetiker, Philosoph, Vordenker und Lebensweise Heinz von Förster, zu dem äußern, was wir momentan erleben und mit dem Namen Krise beschreiben.
Der ganzheitlich-philosophisch ausgerichtete Managementberater Andreas F. Philipp hat sich mit Heinz von Foerster in einen fiktiven Dialog begeben und erfreulich Mut machende Antworten gefunden.
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Draußen
in der Praxis 1
Stefan Merath
Wirtschaftskrise – Risiken und
Chancen für kleine Unternehmen
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In der Krise liegt die Chance. Viele können das fast schon nicht mehr hören – so
oft wurde dieser Satz schon zitiert. Und vor allem klingt er, wenn man so richtig
tief in der Krise steckt, eher wie eine Durchhalteparole. Tatsächlich ist es jetzt
an der Zeit, aktiv die Dinge anzugehen – um gestärkt aus der Krise zu gehen.
Stefan Merath beschreibt in diesem Artikel die ersten zentralen Schritte.
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Draußen
in der Praxis 2
Ute Hélène von Reibnitz
Wie Sie Unternehmer
in eigener Sache werden
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Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber man kann sie gestalten, indem man die
Umfeldkräfte geschickt für seine eigenen Ziele nutzt, statt wie Don Quichote
dagegen anzukämpfen. Vordenken statt nachdenken, gestalten statt getrieben
werden, ist die klare Botschaft der Autorin. Wie das funktioniert, zeigt der folgende
Beitrag. Lassen Sie sich in die Zukunft entführen und entdecken Sie, mit
wieviel Spaß und wie erfolgreich Sie Ihre eigene Zukunft gestalten können.
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Serie - Teil 3
Wolfram Lutterer
Komplexes Lernen:
Eine Verknüpfung der Theorien
von Bateson und Piagete
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Vielleicht ist es in den beiden vorangegangenen Essays bereits deutlich geworden:
Interessiert man sich für komplexe Lernprozesse, so vermögen sowohl
die Theorien Batesons als auch Piagets jede für sich zwar wertvolle Einsichten
zu liefern, sie weisen andererseits aber auch sichtbare Defizite auf. Allerdings
lassen beide Theorien sich in ihren zentralen Aspekten zusammenführen.
Damit führen sie zu einer umfassenderen Abbildung von innerer Logik und
der Struktur lernerischer Prozesse. Es bietet sich somit die Chance, von einer
bloßen Beschreibung von Entwicklungslogiken zu Prognosen zu gelangen –
und somit eine echte, „gebrauchsfähige“ Theorie zu generieren.
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des Einzelartikels...) |
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Von A - Z
Kerstin Wundsam
Gelassen bleiben in der Krise
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Ein Leitfaden für Ihr persönliches Krisenmanagement: In 12 Punkten erfahren
Sie, wie Sie mit Hiobsbotschaften und Destabilisierung kompetent umgehen
und auch in höchst schwierigen Momenten durch effektives Selbstmanagement
einen kühlen Kopf bewahren – und dadurch Ihre Arbeitsfähigkeit behalten.
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des Einzelartikels...)
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Tools
Ralf Deckers und Gerd Heinemann
Die Chancen-Matrix
Die Weltwirtschaft befindet sich an einem Scheideweg, verkündete Weltbank-Chefökonom Justin Lin kürzlich. Eine Phase beträchtlicher Ungewissheit komme auf jeden in der Wirtschaft Tätigen zu.
In dieser Lage tut es dringend Not, Chancen für gutes Geschäft zielsicher zu erkennen. Die Autoren des Buches „Trends erkennen – Zukunft gestalten“ Ralf Deckers und Gerd Heinemann stellen hierzu ein praktikables Instrument dar.
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Kolumne
Josef Zotter
Fundamental umdenken gefragt
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Der Autor stellt in seinem Artikel die Krise mit seinen persönlichen Erfahrungen einer „Niederlage“ gegenüber. Und beleuchtet Fragen wie „weshalb muss man für „Bio“ und „fairen Handel“ mehr zahlen als für konventionelle Ware?“
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SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 48 - März / April2009
rezensiert von Aglea Stolberg
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Die Management-Illusion
Warum Erfolg nicht kopierbar ist und was Manager daraus lernen sollten
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Hans-Dieter Krönung
Die Management-Illusion
180 Seiten
Schäffer-Poeschel Verlag
ISBN: 978-3-791024-92-9
€ 30,80 |
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Wie haben die Unternehmen samt ihren Managern bis jetzt funktioniert?
Das ist der zentrale Ausgangspunkt in diesem Buch. Es basiert auf der These,
dass Manager das was sie tun, nicht wirklich verstehen können, weil sie
Jahrzehnte lang einer Illusion gefolgt sind: Der Illusion, die Welt als Maschine
zu verstehen. Die folgenden 200 Seiten möchten den Leser anregen seine
bisherigen Handlungsmuster zu überdenken, weil klar ist, dass die reale
Welt der Unternehmen anders funktioniert als die Grundmodelle der Mechanik
sagen, nämlich komplex, dynamisch und unsicher und nicht so wie
bei einer Maschine, wo Funktionsweisen von Organisationen vorhersagbar
sind.
Die angesprochenen Themen im Detail: Es geht um die Sinnfrage des Managements,
Chaos und Ordnung, fraktale Unternehmensstrukturen, den
zweiten Hauptsatz der ökonomischen Thermodynamik und Kybernetik-
Management als Leitbild moderner Unternehmensführung.
Ein hochspannendes Buch, das in keinem Urlaubskoffer fehlen sollte.
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Welt verstehen – Wirklichkeit konstruieren
Unterricht bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung
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Erhard Fischer (Hrsg.)
Welt verstehen – Wirklichkeit
konstruieren
272 Seiten
Borgmann Publishing
ISBN:978-3-861452-66-9
€ 22,10 |
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Wie kann man den Unterricht so gestalten, dass auch Kinder mit geistiger
Behinderung gut lernen können? Die Autoren dieses Buches, die alle
Dozenten an wissenschaftlichen Hochschulen, sowie Seminarleiter und
Lehrkräfte aus der pädagogischen Praxis sind, haben sich dieser Frage
gewidmet und ein sehr vielseitiges Buch verfasst. Erhard Fischer bringt
uns die Welt der Didaktik ein wenig näher, und leitet ein am Subjekt orientiertes,
konstruktivistisch ausgerichtetes Verständnis vom Kind für die
pädagogische Praxis ab. Hingegen thematisiert Heinz Mühl Grundlagen
eines handlungsbezogenen Unterrichts, und Rudolf Forster widmet sich
dem Trend des „offenen Unterrichts“. Christoph Ratz beschäftigt sich mit
besonderen Planungsaufgaben bei Kindern und Jugendlichen mit schweren
und mehrfachen Behinderungen. Das Zitat von Ingeborg Thümmel „Nicht für die Schule lernen – sondern fürs Leben“ reflektiert den Inhalt
dieses empfehlenswerten Buches.
Was wir daraus ausgerechnet in einer Management-Zeitschrift mit dem
Schwerpunkt „Krisen-Management“ lernen können? Dass es darum geht,
auf spezifische Welten einzugehen – und sich eingehend mit ihnen zu beschäftigen. |
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ALIGNMENT
Mit der Balanced Scorecard Synergien schaffen |
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Robert S. Kaplan,
David P. Norton
ALIGNMENT
295 Seiten
Schäffer-Poeschel Verlag
ISBN: 978-3-791025-22-3
€ 41,10 |
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Das Buch „Alignment“ stellt den vierten Teil der Serie der beiden Havard
Professoren Kaplan & Norton dar, thematisch anknüpfend an die Bestseller „Balanced Scorecard“, „Strategy Maps“ und Die strategiefokussierte
Organisation“. Das neue Werk greift die Frage auf, wie die verschiedenen Einheiten und Bereiche eines Unternehmens möglichst effizient und konsistent
auf die Unternehmensstrategie ausgerichtet werden können. Synergien
aus der Integration der Strategien der einzelnen Geschäftsbereiche,
Regionalorganisationen und Zentralfunktionen sind für eine integral wertschaffende
Konzernstrategie Schlüssel zum Erfolg. Die beiden Autoren beschreiben
für diesen Integrationsprozess praktische Handlungsrahmen.
Die Frage ist natürlich, ob die Zeit der Balanced Scorecard, wie sie hier
beschrieben und verstanden wird, nicht spätestens mit dem Einläuten der
Strukturkrise abgelaufen ist: Braucht es tatsächlich eine konsequente Integration
aller Strategien oder nicht viel mehr Flexibilität? Vor diesem Hintergrund
sollte das Buch kritisch auf Konsistenz geprüft werden.
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Instrumente systemischen Handelns
Eine Erkundungstour |
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Leo Baumfeld, Richard Hummelbrunner; Robert Lukesch
Instrumente systemischen Handelns
352 Seiten
Rosenberger Fachverlag
ISBN: 978-3-931085-69-8
€ 41,00 |
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Systemisch ist systemisch ist systemisch. Oder doch nicht? Leider gibt es
mittlerweile so viele Begriffsdefnitionen von „systemisch“, dass wir uns
näher mit einem Buch beschäftigen müssen, um herauszufinden, was die
Autoren unter dem Begriff verstehen und wie sie ihn nutzen. Übersetzt in eine Metapher aus der Natur geht es beim Begriff „systemisch“
aus Sicht der Autoren darum, den Wald und die Bäume zu sehen,
aber nicht nur das: sondern auch die Landschaft, in die der Wald eingebettet
ist, den Boden, die Atmosphäre. Und ihn als kleines Glied einer Kette
globaler Stoffwechselprozesse zu begreifen. Mit den hier dargestellten Instrumenten
befinden wir uns im Umfeld der traditionellen Systemtheorie,
basierend auf der Gruppendynamik und Gruppenanalytik, angereichert
mit viel Analyse – und natürlich stellt sich die Frage, wo ist das Neue?
Aber vielleicht geht es den Autoren auch nicht um das Neue, viel mehr
erscheint es, als wollten sie eine Zusammenfassung der traditionellen Vorgangsweise
liefern. Das ist ihnen auch sehr gut und umfassend gelungen!
Aber: Insbesondere in Krisenzeiten wahrscheinlich nur schwierig anwendbar,
weil die potenzielle Zukunft bereits vorbei sein könnte, ehe ein Veränderungsprozess
nach diesem Muster abgeschlossen ist. |
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