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Ihr persönlicher Nutzen dieser Ausgabe
- Anregungen zum Umdenken des Begriffes „Arbeit“
- Wie Sie Lernen und Arbeiten zusammenbringen
- Gestaltung von neuen Rahmenbedingungen der Arbeit
u.v.m. |
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Im Brennpunkt
Eine Neuerfindung der Arbeit
Sonja Radatz
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Was wäre, wenn wir die
Freiheit hätten, uns die Arbeit so zu gestalten, dass sie dem ethischen
Imperativ von Heinz von Foerster gehorcht, „Handle stets so, dass sich die
Handlungsmöglichkeiten für alle erhöhen“? Für die Unternehmen, die Menschen und
die Gesellschaft, für das Überleben der Menschen und des Planeten? Wie würden
wir uns die Arbeit dann gestalten? In Form eines subjektiven Szenarios stellt
Sonja Radatz in diesem Artikel „Arbeit“ anders vor, als wir sie im Moment
erleben. Ihre Überlegungen sind nicht aus der Welt. Ob wir sie umsetzen, liegt
an jedem von uns. Ob wir jemals eine Neudefinition (und nicht nur kosmetische
Korrekturen) der Arbeit vornehmen und wie diese Neudefinition aussieht, liegt
auch an jedem von uns. Fest steht: Es würde dann eines Neu-Denkens der Arbeit
bedürfen.
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Coverstory
Wenn sich die Arbeit neu erfinden könnte
Sylvia de Vries
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Werden auch in Ihrer Organisation mangels Alternativen
bisherige Prozesse und Arbeitsweisen beibehalten, obwohl sie
sich in der zunehmend dynamischen Arbeitswelt als immer
weniger effektiv erweisen? Greifen Informationsmanagement
über das Intranet und interne Anweisungen mittlerweile auch
in Ihrem Unternehmen zu kurz, um die steigende Komplexität
und Vernetzung abbilden und bewältigen zu können? In diesem
Artikel sucht Sylvia de Vries neue Perspektiven, abseits
vermeintlich „objektiver“ Management-Instrumente und
Sicherheiten und öffnet den systemisch-konstruktivistischen
Blick für die gebotene Erfindung einer gänzlich anderen
„Arbeit der Zukunft“.
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Nach-Gedacht
Burnout und Klimawandel haben die gleiche
Ursache: Wir arbeiten zu viel und zu intensiv
Friedrich Hinterberger
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Einkommen und Konsum wie auch
Arbeit und andere Aktivitäten (z.B. Freizeit) dienen der Befriedigung
menschlicher Bedürfnisse. Und Arbeitsplätze erfüllen neben ihrer
wirtschaftlichen auch eine wichtige soziale Funktion der „Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben“. Andererseits wird die (Erwerbs-)Arbeit für die, die
Arbeit haben, immer intensiver und von vielen als negativ erlebt. Manche warten
nur noch darauf, dass „endlich das Wochenende kommt“ und „das Leben beginnt“.
In seinem Artikel wirft Friedrich Hinterberger, Leiter des SERI (Sustainable
Europe Research Institute) einen sehr kritischen Blick auf die „Arbeit“, wie wir
sie heute gestalten, und wirft neue Ideen auf.
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Theorie
und Praxis
In Zukunft gehören Lernen und Arbeiten
zusammen!
Bernd Schmid
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Welche
Anforderungen hat die Arbeit der Zukunft an Lernen und
Weiterbildung, an das Bild der Lehrer, der Fortbildner, der
Berater? Wie kann Lernen in die Praxis integriert werden,
anstatt an der Praxis zu scheitern oder durch hohe Kosten des
„Transfers“ unwirtschaftlich zu werden?
In seinem
Artikel zeichnet Bernd Schmid ein Zukunftsbild des integrierten
Lernens und Arbeitens und stellt die Identität der Lehrer und
Berater fundamental in Frage.
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Draußen
in der Praxis
Das projekt- und
prozessorientierte Unternehmen – taugt das auch für die Praxis?
Christian Majer
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Das projekt- und prozessorientierte Unternehmen – eine
Arbeitsform der Zukunft? Nein, bestimmt nicht. Projekt- und
prozessorientierte Unternehmen gibt es doch nicht. Das ist reine
Theorie. Fiktion! Oder auch nicht: Dieser Artikel will die Idee
und Konzeption des projekt- und prozessorientierten Unternehmens
erläutern, kritisch hinterfragen und an Hand eines
Praxisbeispiels reflektieren. Weil es doch existiert. In diesem
Artikel beschreibt Christian Majer, wie es in der Praxis
aufgebaut werden kann.
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Serie - Teil 2
Systemik als
Haltung
Rolf Arnold
Im Teil 2 seiner Serie beschreibt Rolf Arnold die selbst
einschließende Beobachtung als zentrale Folge einer systemischen
Haltung in der Führung. Wie Führungskräfte diese Haltung
entwickeln können und welche Folgen dies auch für die
Führungskräftequalifizierung hat, ist dabei zentrales Thema des
Artikels.
Rolf Arnold steht für eine systemisch-konstruktivistische
Konzeption von Lernen, Veränderung und Wandel. „Menschen sehen
die Welt nicht nur so, wie sie sie deuten, sondern auch so, wie
sie sie auszuhalten vermögen“ – so lautet die These in seinem
Buch „Die emotionale Konstruktion der Wirklichkeit“ (2005).
Welche Konsequenzen sich hieraus für das Lernen, die
Kompetenzentwicklung sowie die Führung in Organisationen
ergeben, hat Arnold in seinen 2007 bzw. 2008 erschienenen
Büchern „Ich lerne, also bin ich!“, „Aberglaube Disziplin“ sowie
„Führen mit Gefühl“ dargelegt.
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Von A - Z
Die Zukunft der
Arbeit – Arbeitsformen der Zukunft
Michael Rinke
Schon immer interessiert den Menschen, was die Zukunft bringt.
Was ändert sich in Bezug auf die Arbeit? Dies ist ein
Aspekt, mit dem sich der russische Ökonom Kondratieff 1926
mit der Beobachtung langer Wirtschaftszyklen einen Namen
gemacht hat und dafür später in seinem Heimatland
hingerichtet wurde.
Die folgenden Hypothesen sind z.T. erster Ordnung und
verstehen sich als Hilfestellung zur individuellen
Weiterentwicklung in eine prozessorientierte Richtung.
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Kolumne
Arbeitsplatznahe Lernsysteme
Thorsten Veith
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Warum Arbeitsplatznahe Lernsysteme (ALS) so wichtig sind und
wie sie in Unternehmen etabliert werden können zeigt Thorsten
Veith in seiner Kolumne.
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SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 45 - September / Oktober
rezensiert von Sonja Radatz
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Nie
wieder Vernunft
Kleinere Beiträge zur Sozialkunde
Grundlagen systemisch-konstruktivistischen
Denkens |
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Dirk Baecker
Nie wieder Vernunft
634 Seiten
Carl-Auer-Systeme Verlag
ISBN: 978-3-89670-622-5
€ 40,10 |
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„Ganz
begreifen werden wir uns nie.“ So beginnt Dirk Baecker
die Sammlung seiner publizistischen Arbeiten. Er liefert
darin Momentaufnahmen: zu großen Denkern der Kybernetik
2. Ordnung wie Heinz von Foerster, Niklas Luhmann oder
Paul Watzlawick. Zu Themen wie Theater, Furcht,
Regionalisierung, Reform, Kunst und Öffentlichkeit,
Nähe, Europa, die Hauptschule. Zu Management, Ökonomie,
Friedrich Nietzsche und Jürgen Habermas. Und zu sich
selbst. Was das Verbindende daran ist? Das Denken von
Dirk Baecker. Die Subjektivität seiner Sichtweise. Die
Einladung, sich Gedanken zu machen.
Wer in irgendeinen der Beiträge hineinblättert, kann
nicht mehr aufhören. Wer das Lesen in Portionen liebt,
kann sich jeden Tag so etwas wie eine verdaubare
Gutenachtgeschichte mitnehmen. Gut, dass dieses Buch
publiziert wurde. |
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Projektcoaching
bringt mich einfach weiter!
Projektmanagement |
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Ch. Hiller, Ch. Majer,
P. Minar-Hödel und H. Zahradnik
Projektcoaching
bringt mich einfach weiter!
271 Seiten
Goldegg Verlag
ISBN: 978-3-901880-51-3
€ 49,90 |
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Mehr
und mehr weichen die herkömmlichen Hierarchiestrukturen
der Projektorganisation – und das nicht nur in kleineren
Unternehmen. Da kommt dieses Buch gerade recht, vor
allem weil es sich an Praktiker richtet. Diese erfahren
im Buch, wie sie Coaching erfolgreich in der
Projektbeauftragung, beim Projektstart, im
Projektcontrolling, in Projektkrisen und beim
Projektabschluss anwenden. Aber nicht nur das: Auch die
Anforderungen an den Projektcoach, die Besonderheiten
beim Coaching von internationalen Projekten und Methoden
sowie Techniken und Hilfsmittel im Projektcoaching
werden hier nicht nur angesprochen, sondern ausführlich
und begleitet von vielen detailreich gestalteten
Dialogen dargestellt. Das erleichtert den Zugang zu
Projekten ungemein – nicht nur Anfängern,sondern auch
alten Hasen. |
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Das
Ende des Managements
Unternehmensführung im 21. Jahrhundert
Führung & Leadership |
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Gary Hamel
Das Ende des Managements
380 Seiten
Econ
ISBN: 978-3-430-20046-2
€ 25,60 |
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Wenn
Unternehmen heute innovativ sein wollen, dann feilen sie
an Prozessen, denken sich neue Produkte oder Leistungen
aus oder sie arbeiten an einer neuen Strategie. Das
Managementsystem wird dabei aber meist übersehen oder
bewusst einer umfassenden Reform entzogen. Gary Hamel
zeigt an drei großen Fallbeispielen, wie so ein neues
Managementsystem aussehen kann: Whole Foods Market, W.L.
Gore und Google. Auf Grundlage dieser und anderer
Beispiele fordert er uns auf, das Management zu
revolutionieren, bisher Getanes in Frage zu stellen und
ausgetretene Pfade bewusst zu verlassen. Das kann
gefährlich sein – für die Standardisierung, für das
Bekannte und für „ewig grüßt das Murmeltier“. Eben
gerade deshalb!
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State and Civil Society
Strategieentwicklung |
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Emil Brix, Jürgen Nautz,
Rita Trattnigg,
Werner Wutscher (Hrsg.)
State and Civil Society
256 Seiten
Passagen Verlag
ISBN: 978-3-85165-829-3
€ 28,90 |
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Ein
bemerkenswertes Buch – ein bemerkenswert anderes Buch.
In unterschiedlichen Beiträgen geht es darin um eine
potenzielle zukünftige Verteilung von Macht und
Kompetenzen zwischen Staat, Gesellschaft und dem
Einzelnen in einer Situation voranschreitender
Europäisierung und Globalisierung. Unter anderem
fokussieren die Beiträge auf Themen wie Nachhaltigkeit,
soziale Selbstbestimmung im Gegensatz zur staatlichen
Regulierung und die öffentliche Beteiligung an der
Entwicklung neuer Ordnungen. Hier wird zweifelsohne
schon heute weiter gedacht und bewusst nach alternativen
Lösungen gesucht. Was nicht bedeutet, dass all dies
bereits umgesetzt wird. Aber wir partizipieren mit Hilfe
dieses Buches an öffentlichen Überlegungen über Neues.
Gelungen! |
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