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COVER STORY
Cover
Systemische Strukturaufstellungen:
Simulation von Systemen
Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd
Möchten Sie die Beziehungen und Abläufe
in einem Unternehmen auf neue Weise wahrnehmen, z.B. Veränderungen
einleiten, geplante Umstrukturierungen austesten oder Entwicklungsprozesse
sichtbar machen? Die von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd
entwickelten Organisations-Strukturaufstellungen (OSA), eine Form
der Systemischen Strukturaufstellungen (SySt), bauen auf der Arbeit
von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, der Erickson`schen Arbeit
sowie den Organisationsaufstellungen (Weber, Hellinger, Gross u.a.)
auf.
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Reflection Pieces
E-Human Capital: We mean business!
Katja Hoffmeister
Jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält,
leistet sich Personalentwicklung. Und die Personalentwickler entwickeln
- ja, wen eigentlich? Und in welche Richtung? Die e"Hysterie"
ist zwar vorbei, aber bei den meisten Unternehmen rollt der Zug
ins Online-Paradies weiter: In diesen Tagen werden immer noch nahezu
alle Prozesse im Unternehmen auf das kostenbewusste "e"
getrimmt. Das schließt inzwischen sogar einen Bereich ein,
der bislang von den Technologie-Jüngern und Rationalisierungs-Verfechtern
stets als unbegreifbares Mysterium betrachtet und deshalb links
liegen gelassen wurde: Die noch "softe" Welt der HR- Abteilungen.
Die "e"-Werdung der Unternehmen ist jedenfalls noch lange
nicht zu Ende - unter dem Stichwort ePerformance wachsen alle Prozesse
rund um Lernen, Wissen und Performance zusammen.
Forschung unter
der Lupe
Ein kybernetischer Marathon der Markenführung
Manuela Thurm
Wer kennt sie nicht, die "Nikes", "BMWs",
"Niveas" oder "Intels"? Natürlich können
Sie sagen, wir wissen, was Marken sind. Wir sind täglich mit
ihnen konfrontiert: beim Einkaufen, beim Fernsehen und sogar am
Arbeitsplatz. Dennoch scheint das Phänomen Marke nur schwer
fassbar zu sein. Manuela Thurm beschreibt die grundsätzlichen
Wegstrecken der (Re-)Konzeptualisierung einer Marke als System.
Theorie &
Praxis
Selbststeuernde Arbeitsgruppen in Theorie
& Praxis
Günter Essl
"Action Learning" ist ein Ansatz, der
sich hervorragend dazu eignet, in selbststeuernden Arbeitsgruppen
Wissensmanagement zu leben und vereinbarte Ziele zu erarbeiten -
etwa Betriebsvereinbarungen. Günter Essl schildert dazu den
theoretischen Hintergrund und dessen Anwendung in der Praxis.
Best of theoretical
works
Die Lernende Organisation - Die einzige
Konstante ist die Veränderung
Elisabeth Würth
"Kein System ohne Umwelt und keine Umwelt
ohne System" - mit Niklas Luhmanns Grundüberlegung der
inzwischen interdisziplinär integrierten Neueren Systemtheorie
ist bereits skizziert, was Peter Senge vor mehr als zehn Jahren
als "The Fifth Discipline - The Art and Practice of the Learning
Organization" herausgearbeitet hat. Diesem Grundlagenwerk des
modernen Wissensmanagements, dem theoretischen Kontext und einer
möglichen Umsetzung von Senges Prinzipien in der betrieblichen
Praxis widmet sich diese Diplomarbeit.
SERIE
Biology
of Business Teil 3
Die Fehlerkultur als Grundlage des
Lernens
Humberto Maturana Romesín und Pille Bunnell
Sollen Fehler gemacht oder doch lieber vermieden
werden? Wie können Entwicklung und Lernen gefördert werden?
Was sind die Grundlagen für das Entstehen sozialer Räume?
Und was bedeutet das für die Gestaltung von Interaktionen und
Beziehungen im Unternehmenskontext? Der dritte Teil der Serie von
Humberto Maturana Romesín und Pille Bunnell bietet überraschende
Antworten auf diese Fragen - und wirft neue Fragen auf, die der
Leser selbst reflektieren kann.
WISSENSDATENBANK
Lessons
Learned
Das Theater als Modell des Lernens
Ferdinand Nagele
Keine Organisation kann sich ohne Fantasie und
Imagination verändern. Wo aber Veränderung passieren soll,
müssen neue Wege eingeschlagen werden. Dazu bedarf es erst
eines Freiraums und einer Atmosphäre, in der Neue Welten erfunden
und ausprobiert werden können. Das Theater als Modell des Lebens
bietet diese Freiräume. Ferdinand Nagele, selbst ausgebildeter
Schauspieler, Manager und Berater, schildert, wie die Fähigkeiten
eines Schauspielers und die Möglichkeiten des Theaters für
die Mitglieder in Organisationen für das Beschreiten neuer
Wege genützt werden können.
Best
Practices
Die Initiierung von Veränderungsprozessen
Veränderungsprozesse in Unternehmen werden
vor allem durch externe Herausforderungen notwendig. Auch wenn sie
sich völlig unterschiedlich entwickeln - ein zentraler, notwendiger
Punkt für deren Gelingen ist das Commitment aller Beteiligten.
In ihren Berichten beschreiben PraktikerInnen, welche Erfahrungen
sie diesbezüglich gemacht haben und welche best practices sie
für die Initiierung von Veränderungsprozessen weitergeben
können.
Business
Trends
Diverstiy Management
Diversity Management - das erfolgreiche Management
von Unterschieden - ist ein Thema, das erst vor wenigen Jahren über
den großen Teich nach Europa kam. Zunächst wurde es hauptsächlich
unter dem "Gender-Blickwinkel" betrachtet. Nunmehr beginnen
Unternehmen, den Begriff einerseits breiter zu fassen und ihn andererseits
nicht mehr als "Lösung eines Problems", sondern als
"Nutzung neuer Chancen" zu betrachten. Wie haben ExpertInnen
eingeladen, ihre Sichtweisen zum Begriff "Diversity Management"
darzustellen.
UNTERNEHMENSPRAXIS
Case
Study
Sensibilisierung der Mitarbeiter auf
neue Herausforderungen des Marktes
Diesmal beschreiben wir den Fall eines bisher
staatlichen Unternehmens, das vor den Herausforderungen der Ausgliederung
aus dem staatlichen Bereich und dem Aufbau einer unternehmensorientierten
Haltung im Wettbewerb steht. Dabei geht es im ersten Schritt darum,
die Mitarbeiter für die neuen Herausforderungen zu sensibilisieren.
In der nächsten Ausgabe publizieren wir den in der Beratung
des Unternehmens gewählten Weg, sowie weitere, von den Lesern
eingereichte systemisch- konstruktivistische Beratungsprozesse.
From
Leaders to Leaders
If it`s to be it`s up to me
Alex Seidel
Leadership braucht Selbstvertrauen in die eigenen
Fähigkeiten und auch die Bereitschaft, loslassen und zurücktreten
zu können. Für Alex Seidel, CEO der Unilever Schweiz Gruppe,
ist eine Führungskraft letztlich dann erfolgreich, wenn sie
es schafft, ihre Vision umzusetzen. Wichtig dabei sind aus seiner
Sicht Offenheit und Klarheit bei der Kommunikation der Ziele und
die Fähigkeit, die Mitarbeiter für den eingeschlagenen
Weg zu begeistern, meint er im Interview.
Readers
Pages
Work Life Balance: Den Kreis des (Un-)Gleichgewichts
verlassen
Christa Madhu-Einsiedler & Bernhard Einsiedler
Die Fringe Benefits verändern sich: Unter
dem Schlagwort "Work Life Balance" versuchen mehr und
mehr Unternehmen, die aufgrund längerer Arbeitszeit geschrumpfte
Freizeit ihrer Mitarbeiter wieder auszugleichen. Dennoch gibt es
kaum jemand, der nicht über zu viel Arbeit klagt. Welche "hidden
agendas" stecken hinter diesen Klagen? Und was sind erste Schritte
in Richtung der Lebensqualität, von der die Betroffenen träumen?
PORTRAIT
Portrait
Im Portrait:
Bernd Schmid
Für ihn liegt das Sinnvolle nicht im Spektakulären
- nachhaltige Wirkungen resultieren seiner Meinung nach eher auf
dem umsichtigen Lösen und Verknüpfen von Fäden als
durch kühne Schläge auf gordische Knoten. Bernd Schmid,
Leiter des Instituts für Systemische Beratung in Wiesloch und
Lehrtrainer in den Bereichen Psychotherapie, Coaching und Supervision,
systemische Beratung sowie Personal- und Organisationsentwicklung,
verfügt über einen vielfältigen und reichen Erfahrungsschatz
im Umgang mit Menschen. Sein persönlicher Weg führte ihn
"vom unbequemen Outsider" zur Leitfigur für Menschen,
die ihrerseits in keiner traditionellen Rolle zufrieden sind".
SERVICE
www.tipps
e-learning:
Hoffnungsträger der Zukunft?
e-Learning ist ein Thema, das noch vor einem
Jahr wahre Euphorien auslöste und nun langsam beginnt, "erwachsen
zu werden": Einerseits werden sich User wie Anbieter der Grenzen
dieses Instruments und damit seiner optimalen und weniger optimalen
Einsatzbereiche bewusst; andererseits werden nun die Voraussetzungen
geschaffen, das Instrument vermehrt in alle Bereiche des Unternehmens
zu integrieren und damit zum Teil der Unternehmenskultur zu machen
- und zwar so, dass es für alle Beteiligten sinnvolle Ergebnisse
bringt und die Umsetzung der gemeinsamen Unternehmensstrategien
optimal fördert und unterstützt.
Bücher-Tipps
- Hans A. Wüthrich/Wolfgang B. Winter/Anderas
Philipp (Hrsg.):
Grenzen ökonomischen Denkens - Auf den Spuren einer dominanten
Logik, Gabler Verlag
- Angelika Hamann/Johann J. Huber:
Coaching - Die Führungskraft als Trainer Rosenberger Fachverlag
- Wilfred Drath:
The Deep Blue Sea - Rethinking the Source of Leadership, Jossey-Bass,
A Wiley Company
- Angelika Hamann/Johann J. Huber:
Coaching - Die Führungskraft als Trainer Rosenberger Fachverlag
- Matthias zur Bonsen/Carole Maleh:
Appreciative Inquiry: Der Weg zu Spitzenleistungen, Beltz Verlag
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