Lesen Sie
- wie Sie mit dem neu entwickeltem Lebenshaus-Modell®
systemisch beraten können,
- wie Sie erfolgreich unter sich selbst leiden können,
- über Ansatz- und Gestaltungsmöglichkeiten Ihr
Leben zu reflektieren
u.v.m.
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Im Brennpunkt
Wie ich erkenne, was ich wirklich will
Sonja Radatz
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Es ist immer
wieder ein zentrales Thema: In allen Berufsgruppen, in allen
Hierarchiezugehörigkeiten: Was will ich wirklich? Diese
Frage schieben wir immer wieder gerne weg oder überlassen
deren Antwort anderen, die in Potentialanalysen oder Eignungsprüfungen
herausfinden sollten, was wir „wirklich“ wollen
und wozu wir „wirklich“ geeignet sind. Allerdings:
Lässt sich diese Frage überhaupt delegieren? Sollten
wir uns nicht jeden Tag fragen, ob wir noch auf dem richtigen
Weg sind – und beizeiten die passenden Weichen stellen?
Sonja Radatz liefert in ihrem Artikel eine Anleitung zur Selbstreflexion.
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des Einzelartikels...) |
Coverstory
Systemisch beraten mit dem Lebenshaus-Modell ®
Petra Ritter
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Wie ist das bei Ihnen? Tun Sie von manchen Dingen (zu) viel
und von anderen (zu) wenig? Was nimmt „sich“ in
Ihrem Leben Raum und wofür geben Sie den Platz gerne
her? Petra Ritter lädt Sie mit Fragen dieser Art auf
einen Besuch in Ihrem persönlichen Lebenshaus ein. Dort
können Sie sich klar werden, worum es Ihnen wirklich
geht. In diesem Artikel wird das neue Beratungsmodell als
Begleitung bei der Selbstreflexion beschrieben und soll Sie
unterstützen, in Ihrem Leben Architekt und Baumeister
gleichzeitig zu sein.
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Nach-Gedacht
Die Kunst, unter sich selbst zu leiden – denn Sie müssen
nicht was Sie tun!
Oliver Bartels
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Lassen Sie sich im nachfolgenden
Artikel auf eine Reise durch Ihr eigenes Leiden mitnehmen.
Der Autor stellt Ihnen in zehn Meilensteinen vor, wie es Ihnen
gelingt, (noch mehr) unter sich selbst zu leiden. Der Artikel
ist ein Auszug aus dem im September 2007 erscheinenden Buch:
„Leidensweg Beruf – denn Sie müssen nicht,
was Sie tun“ von Sonja Radatz und Oliver Bartels. Schließen
Sie bitte Ihren Gurt, stellen Sie die Sitzlehnen senkrecht
und los geht es.
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Theorie
und Praxis
Berufung, Kommunikation
und Coaching
Alexander Kaiser
Wenn Sie das Wort „Berufung“ hören, welche
Gedanken kommen Ihnen dann spontan in den Sinn, welche Assoziationen
haben Sie mit diesem Begriff? Tauchen vor Ihrem geistigen
Auge etwa hochbegabte MusikerInnen oder KünstlerInnen
auf? Oder denken Sie bei Berufung vielleicht an Priester,
Ordensleute oder spirituelle LehrerInnen? Berufung, ist das
nur etwas, das auf „Auserwählte“, auf ganz
besondere Menschen zutrifft? Oder ist Berufung doch etwas
Anderes? Alexander Kaiser schildert in seinem Artikel seinen
neuen Coaching-Ansatz zur Erarbeitung der eigenen Berufung.
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Draußen
in der Praxis I
Am Dach der Welt
Stefan Gatt
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Was wollen
wir wirklich? Und denken wir bei dem, was wir wollen, immer
auch an alle Rahmenbedingungen, mit denen wir umgehen müssen
– wie auch an die (potentiellen) Folgewirkungen, die
sich durch die Verfolgung unserer Ziele ergeben? Stefan Gatt,
Trainer und Coach, aber auch Extrembergsteiger, überträgt
an dieser Stelle seine Erfahrungen aus dem Bergsteigen auf
mögliche Führungssituationen. Sämtliche Parallelen
zu alltäglichen Situationen sind „natürlich
rein zufällig“ und mögliche Lösungen
sind einzig und alleine Lösungen aus der Welt des Autors.
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Draußen in der Praxis II
9 Ansatzpunkte für ein erfülltes Leben
Bernd Linder Hoffmann und Manfred Zink
Wo können wir ansetzen, wenn wir ein erfülltes Leben
leben möchten, wenn wir mit uns und unserem Handeln zufrieden
sein wollen, wenn wir mit uns selbst eins sein möchten?
Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zink beschreiben in ihrem
Artikel Ansatzpunkte, die ihnen in ihrer persönlichen
Lebenspraxis als tauglich erschienen sind, um das eigene Tun
in Frage zu stellen und neu zu definieren.
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Von A - Z
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Barbara Mettler von Meiborn
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„Work
is love in action“, so lautet ein Sprichwort. Wo Arbeit
nicht nur
(über)lebensnotwendig, sondern auch Sinn-stiftend sein
soll, braucht es eine Ausrichtung, die sich mit den wesentlichen
Anliegen von Menschen verbindet. Hierzu einige Stichworte.
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Tools
Kleines Abschlussgeschenk
Daniel Meier
Bei
einem Workshop mit einem Team stellt sich oft die Frage, wie
wir denn einen sorgfältigen Abschluss finden können,
bevor wir die Umsetzung definitiv den Teilnehmenden (Teammitgliedern)
übergeben. Dieses Tool stellte eine kleine Übung
dar, die den Teammitgliedern ermöglicht, bestärkt
und sehr zuversichtlich den Workshop abzuschliessen.
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Kolumne
Gedankenreise
Sonja Radatz

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Die Gedankenreise
stellte eine wunderbare Möglichkeit für die Selbstreflexion
dar. Die in diesem Artikel dargestellte Gedankenreise kann
sowohl in Gruppen, etwa in einem Selbstmanagement-Seminar
oder in einem (Führungskräfte-)Workshop, als auch
ganz einfach an einem selbst angewendet werden.
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SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 38 - Juli/ August
rezensiert von Sonja Radatz
Es gibt immer eine Alternative
Entdecken und gestalten Sie Ihre berufliche
Zukunft
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Hélène von
Reibnitz
Es gibt immer eine Alternative
Entdecken und gestalten Sie Ihre
berufliche Zukunft
189 Seiten
Kösel Verlag
ISBN13: 978-3-466-30731-9
€ 16,95
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Steve de Shazers wichtigste Aussage: „Wenn etwas
nicht funktioniert, tue etwas anderes!“ ist hier
in einem ganzen Buch – an vielen Beispielen –
umgesetzt. Die Aussage ist im Prinzip einfach; allerdings
wird sie in unseren Breitengraden wohl nur in Ausnahmefällen
umgesetzt. Wenn ein Projekt nicht funktioniert –
setzen wir alle Hebel in Bewegung, um es (in unveränderter
Form) doch auf die Reihe zu bringen. Macht ein Mitarbeiter
nicht, was wir Führungskräfte wollen –
geben wir ihm noch genauere Anweisungen und kontrollieren
ihn noch genauer. Bekommen wir in einer Diskussion nicht
recht – suchen wir noch mehr Argumente, um unsere
Position zu verteidigen. Bill O´ Hanlon wählt
wie Steve de Shazer den anderen Weg: Er meint, es sei
unsinnig, immer wieder dasselbe zu tun und trotzdem
andere Ergebnisse zu erwarten. Und im Prinzip wissen
wir das – aber wir handeln nicht danach. Auch
hier bleiben wir hartnäckig beim alten, nicht funktionierenden
Weg. Dieses Buch regt den Leser an, seine persönliche
Lebenssituation zu reflektieren und nach individuellen
Lösungen zu suchen. Es ist aber auch ein hilfreicher
Begleiter für Führungskräfte, Lebenspartner,
Berater und Coaches, die ihrem Gegenüber helfen
wollen, funktionierende neue Wege zu entwickeln.
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Probier´s mal aus!
Zehn Strategien, die Ihr Leben verändern
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Bill O´Hanlon
Probier´s mal anders!
Zehn Strategien, die Ihr Leben verändern
197 Seiten
Carl Auer Lebenslust Verlag
ISBN 978-3-89670-578-5
€ 16,50
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Wer heute immer noch glaubt,
Aufstellungen hätten etwas mit Voodoo-Zauber zu
tun und wären auch ansonsten ziemlich esoterisch
angehaucht, dem sei dieses Buch von Insa Sparrer empfohlen.
Sie stellt darin umfassend die Wurzeln, Theorie und
Grammatik der Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®)
dar, die sie gemeinsam mit Matthias Varga von Kibéd
entwickelt hat. Dabei stellt sie dem Leser frei, ob
er sich für „Querlesen“ entscheiden
möchte – und so einen Überblick über
die Funktions- und Anwendungsweise der Systemischen
Strukturaufstellungen erhalten möchte – oder
ob er in die Tiefe tauchen will. Aber auch Praxisbeispiele
enthält das Buch: Mit Hilfe einer Tetralemma-Aufstellung
wird eine Entscheidung erarbeitet; eine Lösungsaufstellung
wird in einem Fall angewendet, in dem Loyalitäten
berufliche Entscheidungen blockieren; ein Beispiel finden
Sie zur „Sprache der Symptome“; mit Hilfe
des lösungsgeometrischen Interviews gelingt es,
„vergessene Kunden“ wieder ins Zentrum der
Aufmerksamkeit zu rücken; und die Anwendung von
Glaubenspolaritätenaufstellungen zu bestehenden
Glaubenssätzen und in einem Beispiel über
Pflicht und Freiraum runden das Buch ab. Für Praktiker
und solche, die es werden wollen!
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Die Kunst, eine Möhre
zu schälen
Anleitung zu einem achtsamen Leben
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Frank Schüre
Die Kunst, eine Möhre zu schälen
Anleitung zu einem achtsamen Leben
144 Seiten
Gütersloher Verlagshaus
ISBN: 978-3-579-06946-3
€ 14,95
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Wir alle kennen die Lebensregel
der Benediktiner: Ora et labora. Sie steht für
ein erfülltes Tun im Einklang von innerer und äußerer
Haltung. Wie aber sieht ein „Ora et labora“
unserer Zeit aus? Müssen wir dafür an das
Leistungsprinzip anknüpfen, das sich vielmehr auf
ein „Schufte soviel Du kannst“ fokussiert?
Oder geht es – wie in diesem Buch – vielleicht
eher darum, sorgfältig und verantwortlich mit sich
selbst und den Mitmenschen umzugehen? Das Buch lädt
ein zum ruhigen, kontemplativen Beschäftigen mit
sich selbst. Themen wie Aufleben, Leiden, Beten und
Putzen (ja: Putzen!) werden hier angesprochen und bezogen
auf die ganz alltägliche Situation, in der wir
uns befinden. Dies ist kein Lehrbuch; es ist aus einer
zen-buddhistischen Perspektive erzählerisch geschrieben,
sodass die Beschäftigung mit den hier geschilderten
Inhalten fast schon nebenbei passiert, wie in einer
Meditation. Ein empfehlenswertes Buch für jene,
die sich nach Ruhe und Stille sehnen und diese im Einklang
mit sich in einem Buch finden wollen.
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| Mit meinem
Ich auf Du und Du
Angewandte Psychologie für ein selbstbestimmtes
Leben
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Ulrike Zöllner
Mit meinem Ich auf Du und Du
Angewandte Psychologie für
ein selbst bestimmtes Leben
207 Seiten
Gütersloher Verlagshaus
ISBN 978-3-579-06955
€ 17,95
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Dieses Buch beschäftigt
sich in ganz verschiedenen Ausprägungen mit etwas,
das keinem von uns fremd sein dürfte: dem Selbstbild.
Ausgehend vom eigenen Selbstkonzept, der persönlichen
Verhaltensbewertung, sich selbst erfüllenden Prophezeiungen
über sich selbst und Selbstzweifeln werden verschiedene
Themen angeschnitten: Minderwertigkeit, Ohnmacht und
Hilflosigkeit, Ängste, das „Gewissen“,
Schuld und Verfehlungen, Rivalität und Neid, Wut
und Hass, aber auch Egoismus. Das Buch beschäftigt
sich mit dem Thema nun keinesfalls aus einer systemisch-konstruktivistischen,
sondern aus einer durchwegs analytischen Haltung heraus:
Die Arbeiten von Freud, Jung und Adler sind auf jeder
Seite präsent. Und das bräuchte hier wahrscheinlich
nicht einmal erwähnt werden: Denn allein die Begriffe,
die im Zusammenhang mit dem Selbstbild genannt werden,
richten unser Leben vielmehr auf die Vermeidung all
der genannten Punkte aus, anstatt auf die Gestaltung
eines positiven, erwünschten Zustands, eines erwünschten
Lebens zu fokussieren. Genau dies wird vermutlich auch
ein Entscheidungskriterium für den Leser sein:
Will ich für mich lieber „dunkle“ Seiten
des Lebens generieren, die ich dann vermeiden sollte
– oder will ich ein Leben kreieren, in dem diese
Begriffe gar keiner Erwähnung wert sind?
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