LO 37 - Mai/Juni

 

Lesen Sie

- wie Sie Ihr Team einfach, strukturiert und gut aufstellen können,
- warum Erfolgs-Teams durchwegs gut aufgestellt sind,
- wie Personalentwicklung in Teams erfolgen kann
u.v.m.

 

 


Im Brennpunkt

Das 3 x 3 im Team: Einfach gut aufgestellt
Sonja Radatz


Wie kann das eigene Team einfach, strukturiert und nachhaltig gut aufgestellt werden und bleiben, oder im Detail gefragt: Wie können passende Strukturen dafür sorgen, dass ein Maximum an Leistung und Erfolg entstehen kann? Wie lassen sich die verschiedenen Herkünfte und Erfahrungen der Teammitglieder meisterhaft nutzen? Wie kann mittels gemeinsamer Metaphern, Symbolen und Ritualen eine Kultur geschaffen werden, welche die Teammitglieder langfristig zusammen schmiedet? Sonja Radatz beschreibt in ihrem Artikel, wie in drei markanten Schritten die Basis für einen echten Unterschied in der Teamleistung gelegt werden kann.

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Coverstory

Erfolgs-Teams sind durchwegs
.... gut aufgestellt
Brigitte Sachs-Schaffer, Ilse Gschwend und Andreas Sachs

Erfolgreiche Teams fallen nicht vom Himmel – zu keiner Zeit und schon gar nicht in der „Flat World“ (Thomas L. Friedman) des 21. Jahrhunderts. Aber: Auch – oder gerade? – unter hochkomplexen Rahmenbedingungen folgt Teamerfolg wenigen, allem Anschein nach „natürlichen“ Grundgesetzen. Brigitte Sachs-Schaffer hat Teams unter die Lupe des systemischen Organisationsberaters genommen – mit der Spezialität der Systemaufstellung im Methodenkoffer. Geeignete Interventionen tauchen bei ihr als Ressourcenwissen aus dem System heraus auf.

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Nach-Gedacht

Aufstellungen im Dienst des New Public Management
Doris Landauer


Auch der öffentliche Dienst ist aufgefordert, sich neu aufzustellen: Hier ist von Bürgernähe, Bürgerbeteiligung, Service für den Bürger die Rede – und vom Schlagwort „New Public Management“. Aber: Kann die Situation und das „Management“ des öffentlichen Dienstes mit jenem von Privatunternehmen verglichen werden? Welche Herausforderungen, welche Dilemmata gilt es zu begegnen? Dies arbeitet Doris Landauer in ihrem Artikel heraus – und beschreibt, wie wertvoll die Systemische Strukturaufstellungen (SySt®) als Instrument für die Betrachtung und „Neuaufstellung“ des öffentlichen Diensts sein können.

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Theorie und Praxis

TEAM STAR for SUCCESS® – TSS
Marlies Lenglachner

Wie können erfahrene Manager in ihrem spezifischen Aufgabengebiet, ausgerichtet auf ein gemeinsames Ziel hin, in kurzer Zeit und oft über Ländergrenzen hinweg optimal kooperieren, sodass sich ihre Handlungsspielräume erweitern und sie gemeinsam im Team Herausforderung, Spaß, Neugierde und Spannung erleben, lernen, kreativ und motiviert bleiben? Das Gelingen dieser Aufgabe fordert und fördert der mit dem TEAM STAR for SUCCESS®, kurz TSS, begleitete Team-Developmentprozess.

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Draußen in der Praxis

Kickoff Allianz – neue Strategien und Zusammenarbeit
Christian Steinpichler und Jochen Schulte-Uffelage

Was für unternehmensinterne Linien- und Projektteams gilt, betrifft noch viel mehr Kooperationen, an denen sich zwei oder mehr Unternehmen beteiligen: Es ist wichtig, sich gemeinsam „gut aufzustellen“, um die meist als schwierig erlebte Zusammenarbeit so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Dabei wählen viele Kooperationsteams den Weg, aus Teamklausuren „Informationsveranstaltungen“ zu machen – und gehen damit oft an den relevanten Themen vorbei. Die Anwälte Steinpichler und Schulte-Uffelage versuchten mit dem Kooperationspartner Allianz einen anderen Weg, um ihre Zusammenarbeit zu festigen, auszubauen und ihr eine für alle Beteiligten passende Richtung zu geben.

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Draußen in der Praxis

Eine Neuausrichtung im Leitungsteam
Jürgen Kohler

„Einen Tag mit Überlänge“ nahmen sich Jürgen Kohler und seine Kollegen Karl-Heinz Blume und Prof. Norbert Schaub Zeit, um sich mit dem Führungsteam Betriebsfestigkeit Karosserie der Mercedes-Benz Pkw-Entwicklung neu aufzustellen. Zum Führungsteam gehören vier Teamleiter, die zwei klassische Lager bildeten: ein Lager Berechnung und ein Lager Versuch.

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Serie Teil 2

Personalentwicklung in und mit Teams
Oliver Bartels

Personalentwicklung lebt von der sichtbaren Umsetzung. Kann man als Personalentwickler Teams zur Kundenfreundlichkeit entwickeln? Wie kann Teamentwicklung aus evolutionärer Sicht erfolgreich gestaltet werden und dazu beitragen, dass die Personalentwicklungsarbeit zu einer Erfolgsgeschichte wird? Auch in diese Ausgabe der LO befassen wir uns in unserer Serie mit Instrumenten evolutionärer Personalentwicklung, die allesamt erfolgreich eingesetzt wurden. Wir haben für und gemeinsam mit Personalentwicklern Designs und Methoden entworfen, die „kundenorientierte Teams“ zum Ziel haben. Der Autor stellt Ihnen ein erläutertes (Beispiel-)Design aus der Praxis vor.

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Von A - Z

„Gut aufgestellt“ im Team – aber wie?
Renate Daimler

Natürlich möchte jeder Teamleiter, dass das eigene Team gut aufgestellt ist. Aber: Welche Ingredienzen braucht es dafür, die Berücksichtigung welcher Tools oder Rahmenbedingungen ist dafür hilfreich? Dies beantwortet Renate Daimler aus ihrer Sicht in diesem Artikel. Und geht davon aus, dass die Begriffe „Lust auf Mehr“ machen...

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Tools

Die begehbare Skala im Raum
Daniel Meier

 

Wenn Sie mit dem Team innerhalb kurzer Zeit eine sehr ressourcenorientierte Bestandesaufnahme der aktuellen Situation (zum aktuellen Thema) machen möchten und gleichzeitig individuelles Lernen fördern wollen, dann kann die Arbeit mit einer Skala im Raum sehr hilfreich sein.

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Kolumne

Die Bäume der Erkenntnis…
Reinhold Fleischhacker

Sollte man den Wald vom Gegenhang beobachten? Oder sich rein wagen? Sehen wir dann „nur“ die Bäume? Was steckt hinter der Aufstellungsarbeit und warum es nicht notwendig ist alles zu wissen beschreibt der Autor – welcher sich selbst als Neugierologe bezeichnet.

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SERVICE

Bücher-Tipps der LO 37 - Mai/Juni
rezensiert von Sonja Radatz

The Wisdom of Crowds
Why the Many Are Smarter Than the Few

James Surowiecki
The Wisdom of Crowds
Why the Many Are Smarter Than the Few
295 Seiten
Abacus Verlag
ISBN 0-349-11605-9
BP 7,99

Warum agiert das Team klüger als seine einzelnen Mitglieder? Oder besser gefragt: Wie kann das Team klüger als seine einzelnen Mitglieder agieren? James Surowiecki geht in seinem Buch von der Erfahrung aus, dass wir uns für gewöhnlich an die Führungskraft wenden, wenn wir etwas erreichen wollen; wenn wir möchten, dass ein Projekt gut läuft; wenn wir optimale Ergebnisse erzielen wollen. Und er stellt die These auf, dass wir dadurch auf eine wesentliche Ressource verzichten: Die Weisheit des Teams. Warum ist das Wissen Einzelner so wenig aussagekräftig, und warum hat das Wissen des Teams so großen Einfluss auf die Ergebnisse unserer Unternehmensführung? Das untersucht James Surowiecki in seinem Buch – und kommt zu überraschenden Ergebnissen. Wir können daraus überaus viel über menschliche Verhaltensweisen lernen. Wie wir dabei vorgehen können und welche Strukturen und Rahmenbedingungen wir in Teams etablieren müssen, um diese herausragenden Ergebnisse im Team nutzen zu können, erfahren Sie in diesem Buch.

 

Systemische Strukturaufstellungen
Theorie und Praxis

Insa Sparrer
Systemische Strukturaufstellungen
Theorie und Praxis
237 Seiten
Carl-Auer-Systeme
ISBN-13: 978-3-89670-533-4
€ 24,95

Wer heute immer noch glaubt, Aufstellungen hätten etwas mit Voodoo-Zauber zu tun und wären auch ansonsten ziemlich esoterisch angehaucht, dem sei dieses Buch von Insa Sparrer empfohlen. Sie stellt darin umfassend die Wurzeln, Theorie und Grammatik der Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®) dar, die sie gemeinsam mit Matthias Varga von Kibéd entwickelt hat. Dabei stellt sie dem Leser frei, ob er sich für „Querlesen“ entscheiden möchte – und so einen Überblick über die Funktions- und Anwendungsweise der Systemischen Strukturaufstellungen erhalten möchte – oder ob er in die Tiefe tauchen will. Aber auch Praxisbeispiele enthält das Buch: Mit Hilfe einer Tetralemma-Aufstellung wird eine Entscheidung erarbeitet; eine Lösungsaufstellung wird in einem Fall angewendet, in dem Loyalitäten berufliche Entscheidungen blockieren; ein Beispiel finden Sie zur „Sprache der Symptome“; mit Hilfe des lösungsgeometrischen Interviews gelingt es, „vergessene Kunden“ wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken; und die Anwendung von Glaubenspolaritätenaufstellungen zu bestehenden Glaubenssätzen und in einem Beispiel über Pflicht und Freiraum runden das Buch ab. Für Praktiker und solche, die es werden wollen!

 

Die Sprache des Raumes
Was uns Konstellationen im Raum sagen können

Reinhold Fleischhacker
Die Sprache des Raumes
Was uns Konstellationen im Raum sagen können
237 Seiten
Frequenz
ISBN-13: 978-3-9502208-0-3
€ 16,50

In seinem Buch geht Reinhold Fleischhacker davon aus, dass zwei essenzielle Grundlagen dafür verantwortlich sind, dass der Mensch so wurde, wie er im Moment ist: die Liebe und das Spiel. Wenn wir spielen, bauen wir räumliche Beziehungen auf – und lernen, „vorher und nachher“ und „vorne und hinten“ zu unterscheiden. Und wir lernen, dass der Raum wesentlich ist für das, was wir erleben; dass Raum und Erleben untrennbar miteinander verbunden sind. Das Werkzeug der Organisations-, Team-, Familien- und Managementaufstellungen funktioniert, obwohl keiner zu wissen scheint, warum es funktioniert. Und Reinhold Fleischhacker geht davon aus, dass das Geheimnis dazu im Raum liegt. Mit seiner „Sprache des Raums“ geht er auf verschiedene Räume ein: Raummetaphern, die Konstellationen der Berge, die Gestaltung und Architektur unserer Büro- und Wohnräume, die Häusergruppen, in denen wir uns zu Hause fühlen. Dieses Buch ist ein Buch für so genannte „Neugierologen“: Manager, BeraterInnen, Teammitglieder und AufstellerInnen.

 

Potentiale der Organisationsaufstellung
Innovative Ideen und Anwendungsbereiche

Torsten Groth und
Gerhard Stey (Hrsg.)
Potenziale der Organisationsaufstellung
Innovative Ideen und Anwendungsbereich
245 Seiten
Carl-Auer-Systeme
ISBN: 978-3-89670-543-3
€ 29,95

Wir können Systemaufstellungen ausgezeichnet dafür nutzen, um die persönlich erlebte Management- oder Organisationssituation abzubilden sowie sich bewusst zu machen und Veränderungen anzustoßen. Aber dieses Buch will darüber hinaus gehen und die Organisationsaufstellung als Teil der Organisationsberatung – der „klassischen“ Organisationsberatung – verstanden und angewendet wissen. Das hat natürlich mit den ursprünglichen Ideen und Motiven der Systemaufstellungen nicht (mehr) viel zu tun; denn hier ging es ja gerade darum, Ergebnisse wirken zu lassen und das oft komplexe System aus der Perspektive eines Menschen zu betrachten, der daraus auch seine individuellen Schlüsse zieht und gegebenenfalls später auch Ansatzpunkte für ein verändertes Handeln daraus entwickelt. Auf der anderen Seite: Warum nicht? Die im Buch verewigten Autoren – etwa Rudolf Wimmer, Dirk Baecker oder Johannes Rüegg-Stürm – können zwar mit Sicherheit nicht auf eine erfüllte Vergangenheit in der Beschäftigung mit Aufstellungsarbeit zurückblicken, aber sie tun das, was ja auch mit dem Begriff des „Systemischen“ getan wird: Sie verwenden die Methodik aus ihrer bestehenden Haltung und Herangehensweise heraus– und wir dürfen uns eben nur nicht wundern, dass das Ergebnis nichts mit der Aufstellungsarbeit zu tun hat.

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