Lesen Sie
- ob man Personal entwickeln kann,
- wie das Mobbing-Phänomen mit der PE zusammen passt,
- wie PE am ersten Arbeitstag bereits eingesetzt werden kann
und soll u.v.m.
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Im Brennpunkt
Personal „entwickeln“? Vier Fragestellungen
und eine Neuorientierung
Sonja Radatz
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Stellen wir
erst einmal in Frage, dass wir Personal „entwickeln“
können, zerfällt das gesamte Konstrukt der „Personalentwicklung“,
wie sie traditionell gehandhabt wird, und wir werden auf vier
zentrale Fragestellungen zurückgeworfen, auf die Sonja
Radatz in diesem Artikel neue Antworten sucht. Aber nicht
nur das: Sie liefert auch einen praktikablen Ansatz für
die Neuorientierung.
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Coverstory
Personal „entwickeln“? Von der Selbstverständlichkeit
und vom Selbstverständnis, Personal entwickeln zu wollen
Oliver Bartels
Die
evolutionäre Personalentwicklung muss die Ziele des Unternehmens,
der Mitarbeiter aber auch die Ziele der jeweiligen Führungskraft
unter einen Hut bringen. Dafür müssen Personalentwickler
viele Fragen an viele interne Kunden und auch an sich selbst
stellen. Daran führt kein Weg vorbei – behauptet
der Autor. Dafür kann sich Personalentwicklung erfolgreich
im Unternehmen aufstellen – verspricht er...
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Nach-Gedacht
Good bye PE: Krisis des personalen Lernens in Organisationen
Josef Oberneder
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Mit etwas genauer Beobachtung
und ein wenig Glück werden wir Zeugen einer Revolution,
die sich seit etwa dreißig Jahren in den Organisationstheorien
eingebracht hat, derzeit sich in einer zaghaften Diskussion
befindet und wahrscheinlich im nächsten Jahrzehnt zu
einem elaborierten Zwischenstopp kommen wird: Die Rede ist
von der Revolution der Organisation, von einer Umstellung
von personalem zu organisationalem Lernen – vielleicht
sogar einer Art Krisis der Personalentwicklung (PE)…
Mit seinem Artikel „Good bye PE“ beschreibt Josef
Oberneder sehr pointiert seine Wahrnehmung der aktuellen Situation
in der PE – und vermittelt zukunftsfokussierte Antworten
für deren neue Ausrichtung.
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Theorie
und Praxis
Coaching im Kontext
des „Mobbing-Phänomens“
Eveline Stopfer
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ist das Phänomen Mobbing aus systemisch-konstruktivistischer
Sicht im Vergleich zu einer linearen Sichtweise einzuordnen
und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Mobbingbetroffenen
und die Rolle des Coaches in diesem Kontext? Ist ein von Mobbing
Betroffener tatsächlich dazu verurteilt, in der Opferrolle
zu verharren oder kann er sich selbst und seine Beziehung
zum Rest des Systems auch anders beschreiben, erklären
und bewerten – und auf diese Weise andere Handlungsmöglichkeiten
entwickeln? Damit beschäftigt sich Eveline Stopfer in
diesem Artikel, der überraschende Perspektiven bietet.
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Draußen
in der Praxis
Personal entwickeln – Fit für die
Zukunft
Hans-Jürgen Henze
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Wie können
wir von der „Personalentwicklung“ konsequent und
erfolgsorientiert in Richtung „fit machen für die
Zukunft“ weiterdenken? Das schildert Hans-Jürgen
Henze, Abteilungsleiter Personalentwicklung der SIGNAL IDUNA
Gruppe in Dortmund und Hamburg. Er bricht bewusst mit vielen
traditionellen Ansätzen und schafft die Voraussetzung
für eine selbstverantwortliche Weiterentwicklung in einem
erfolgreichen Unternehmen.
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Serie Teil 1
Personalentwicklung am ersten Tag
Oliver Bartels
Wie
kann ein Ausbildungsstart aus evolutionärer Sicht erfolgreich
gestaltet werden und dazu beitragen, dass die Ausbildung zu
einer Erfolgsgeschichte wird? Im Start der neuen LO Serie
„Instrumente evolutionärer Personalentwicklung“
stellt Ihnen Oliver Bartels ein in der Praxis erfolgreich
eingesetztes Design zur evolutionären Gestaltung des
Beginns einer betrieblichen Ausbildung für Lehrlinge
und Trainees vor.
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Von A - Z
Ein Leben nach der Personal-„Entwicklung“
Sabine Schleedorfer
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Es klingt ja
sehr einfach, die Personalentwicklung „neu zu definieren“.
Aber was könnte das im Einzelnen heißen, welche
sind die wichtigsten Ansatzpunkte? Sabine Schleedorfer versucht
hier, auf knappem Raum die zentralen Themen mit Hintergrundwissen
und praxisorientierten Fragen zu verbinden.
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Tools
Das Entwicklungs? - Dreieck
Sonja Radatz
Das
von der Autorin entwickelte PE-Dreieck fokussiert auf die
potentielle Reduzierung der Aufgaben und ermöglicht eine
individuelle Abschätzung bzw. Priorisierung aufgrund
von drei Kriterien.
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Kolumne
Weiterbilden oder weiter bilden?
Roland Graf

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Bringt der
betriebliche Einsatz von Bildungsmaßnahmen den einzelnen
Angestellten, das Management oder gar die gesamte Organisation
weiter? Die etymologische Betrachtung der „Weiterbildung“
geht der Autor in seiner Kolumne nach und fragt nach der Qualität
dieses „weiter“.
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SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 36 - März/April
rezensiert von Sonja Radatz
Diversity
Management
Unternehmens- und Personalpolitik der Vielfalt
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Manfred Becker und Alina
Seidel (Hrsg.)
Diversity Management
Unternehmens- und Personalpolitik der Vielfalt
435 Seiten
Schäffer Poeschel
ISBN-13: 978-3-7910-2495-0
€ 49,95
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Die Nutzung von Unterschieden im Unternehmen schafft
eine unglaubliche Perspektivenvielfalt – und kann
als Innovationstreiber sehr förderlich in Unternehmen
wirken. Dieses Buch beschäftigt sich mit einer
Vielzahl von Aspekten, die im Diversity Management wichtig
sind: kulturelle Diversität, die Organisation des
Diversity Managements und Aufgaben eines Diversity Managers,
die Diversity Scorecard und zahlreiche Praxisbeispiele
aus unterschiedlichen Unternehmen. Der Schwerpunkt wird
dabei auf den erfolgreichen Umgang und die Nutzung „typischer“
Unterschiede gelegt: Männer und Frauen, Aus und
Inländer, ältere und jüngere Mitarbeiter.
Was in diesem Buch nicht angetastet wird, ist die Bildung
von Unterschieden – oder anders formuliert: Es
wird als gegeben hingenommen, dass die Unterschiede,
die es in den Unternehmen zu managen gilt, eben die
sind, von denen landläufig gesprochen wird. Dabei
könnte es doch nach George-Spencer Brown im ersten
Schritt um eine Treffung der Unterscheidung gehen: Welche
Unterschiede wollen wir überhaupt sehen, die für
die Erreichung unserer Ziele förderlich sind?
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Neue
Geschäftsmodelle für das Personalmanagement
Von der Kostenoptimierung zur nachhaltigen Wertsteigerung
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Marcel Oertig (Hrsg.)
Neue Geschäftsmodelle für das
Personalmanagement
Von der Kostenoptimierung zur
nachhaltigen Wertsteigerung
184 Seiten
Luchterhand Verlag
ISBN 3-472-86479-X
€ 48,--
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Wer komplett lineares HR-Denken
kennen lernen möchte – hier ist das passende
Buch dazu. In verschiedenen Praxisbeispielen wird etwa
beschrieben, was bei Change-Prozessen „immer“
passiert (Seite 79: von „shock“ bis „integration“).
Oder es wird (S. 51) die Unternehmenskultur als „die
Summe der Verhaltensweisen der Mitarbeiter“ beschrieben
– gleichzeitig aber auch als der „wohl langfristig
nachhaltigste Erfolgsparameter des Unternehmens“.
Was das bedeutet, wenn man die beiden Aussagen zusammennimmt?
Dass der langfristige Erfolg bei den Verhaltensweisen
der Mitarbeiter liegt, also jedenfalls außerhalb
von uns. Schön, dann können wir ja nicht allzu
viel dazu beitragen! Und allen Beispielen ist gemeinsam:
Es wird am Menschen gearbeitet: „Personalentwicklung“
in seiner Reinstform. Ob das funktioniert und ausreichend
Erfolge für die beschriebenen Unternehmen bringt?
Und inwiefern das Beschriebene „neu“ sein
soll? Wem die Haltung in der Personalentwicklung etwas
bedeutet, kann aus dem Buch jedoch viel für sich
mitnehmen: indem er gnadenlos die Instrumente so nutzt,
dass sie zur eigenen Haltung passen – stringent
passen.
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Kompetenzmanagement
Grundlagen und Praxisbeispiele
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Grote, S. et al. (Hrsg.)
Kompetenzmanagement
Grundlagen und Praxisbeispiele
286 Seiten
Schäffer Poeschel Verlag
ISBN-13: 978-3-7910-2382-9
€ 49,95
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Die Geschichte ist relativ
einfach erzählt: Die Unternehmensleitung oder zumindest
ein Teil der Leitung – das geht aus dem Buch nicht
so genau hervor – entwirft bestimmte Ziele und
Strategien und entwickelt daraus Kompetenzanforderungen.
Die Führungskräfte, die in Mitarbeitergesprächen
(und wahrscheinlich auch im Alltag) dazu angehalten
werden, die vorhandenen Kompetenzen bei ihren Mitarbeitern
quasi zu „überprüfen“, entdecken
– wie soll es auch anders sein – „Gaps“,
also Lücken zwischen erforderlicher und erlebter
Kompetenz; das alles passiert natürlich objektiv
und hat nichts mit den Führungskräften, sondern
nur mit den Mitarbeitern zu tun. Was passiert dann?
Das könnte vermutlich auch ein vierjähriges
Kind erraten: Es wird „zielgerichtet entwickelt“.
Kompetenzanforderungen entschlossen, Arbeit zufrieden
stellend erledigt, fertig. Der Nächste bitte! Sie
sehen: Sie brauchen das Buch gar nicht mehr zu lesen,
haben sich also wieder einmal viel Zeit erspart. Was
mich dabei ein wenig nachdenklich stimmt: Es dürfte
aufgrund der angeführten „Praxisbeispiele“
tatsächlich Unternehmen geben, die so vorgehen…
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Prinzip
Menschlichkeit
Warum wir von Natur aus kooperieren
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Joachim Bauer
Prinzip Menschlichkeit
Warum wir von Natur aus kooperieren
255 Seiten
Hoffmann und Campe
ISBN 13: 978-3-455-50017-2
€ 19,95
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Dem Kampf, mit dem wir
meist bereits im Kindergartenalter aufwachsen, wird
hier die Kooperation als grundlegende Form des Zusammenlebens
gegenübergestellt und aus neurobiologischer Sicht
erklärt. Das ist ja nun nichts Neues – bereits
Anfang der 70er Jahre ist der Neurobiologe Humberto
Maturana zunächst gemeinsam mit Francisco Varela,
später zusammen mit Pille Bunnell in seiner „Biologie
der Liebe“ (LO-Serie, LO 1 – 6) zu genau
dem gleichen Ergebnis gelangt. Aber hier wird das Ganze
nochmals aus einer etwas anderen Perspektive beleuchtet
und ist daher sehr spannend für Menschen, die sich
mit veränderten Formen der Zusammenarbeit intensiver
auseinander setzen wollen. Was der Kern der Botschaft
ist, bringt der Autor selbst auf den Punkt: „Wir
sind nicht primär auf Egoismus und Konkurrenz eingestellt,
sondern auf Kooperation und Resonanz. Das Gehirn belohnt
gelungenes Miteinander durch Ausschüttung von Botenstoffen,
die gute Gefühle und Gesundheit erzeugen. Die beste
Droge für den Menschen ist also der Mensch.“
Was wir daraus für die Personalentwicklung und
Führung schließen können? Nun, lesen
Sie selbst und sehen Sie, welche Bilder bei Ihnen entstehen.
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