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COVER STORY
Selbstmanagement
im Management
Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zin
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In diesem Artikel
von Bernd Linder-Hofmann und Manfred Zink geht es nicht nur
um neue Instrumente, nicht nur um neue Tools und nicht nur um
neue Techniken im Management. Sondern es geht zentral um den
Menschen hinter dem Manager und darum, dass die Welt der Organisationen
und des Managements so ist, wie sie ist, weil wir sie so gedacht
haben und noch immer denken. Wir können diese Welt aber
auch anders denken, und wenn wir sie anders denken können,
können wir sie auch anders gestalten. Aber dazu bedarf
es wesentlich mehr als nur neuer Instrumente und Techniken im
Management. (Bestellung
des Einzelartikels...) |
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Forschung unter
der Lupe
Starre Selbstbilder als Barrieren beim Umgang mit komplexen
Situationen
Wolfram Lutterer
Wir wissen alle, dass unsere Welt für gewöhnlich nicht
so einfach ist, wie wir sie uns erhoffen; ja, dass sie uns meist
mit einer ungeheuren Komplexität trifft. Starre Selbst-
und Weltbilder behindern uns dabei zumeist in komplexen Situationen.
In diesem Artikel stellt Wolfram Lutterer dar, wie zentral die
Entwicklung kausaler Vorstellungen für unsere in¬dividuelle
Entwicklung sowie unser individuelles Welt- und Selbstbild sind;
wie Selbst- und Weltbilder einander bedingen; auf welchen teils
grundlegenden Irrtümern die Starrheit in unseren Sichtweisen
beruht; und schließlich, welche Zusammenhänge zwischen
starren Selbstbildern in ihrer Notwendigkeit wie auch ihrer
Wandelbarkeit und dem Handeln in komplexen Situationen bestehen.
(Bestellung
des Einzelartikels...) |
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Theorie
und Praxis
Den Traum vom gelungenen Selbst im Berufsleben leben
Harry Merl
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Es ist mit Sicherheit nicht schwierig, den Traum vom gelungenen
Selbst zu leben – denn es sind die kleinen Dinge, die
dazu beitragen. Aber wir müssen uns dieser kleinen Bausteine,
dieser Puzzleteile in unserem Leben bewusst werden, um sie auch
auf passende Weise in das große Ganze einzufügen.
Harry Merl schildert in seinem Artikel, wie wir uns den Traum
vom gelungenen Selbst jeden Tag schaffen können –
im Beruf, aber auch im Alltag. (Bestellung
des Einzelartikels...) |
Serie
Organisationen: Geistlose Maschinen oder Maschinen aus Geist?
Franz Friczewski
Was macht eine Organisation zu einer vitalen, intelligenten
und lernenden Organisation? Wenn Menschen sich organisieren,
so meint Franz Friczewski in diesem Artikel, dann unterstellen
sie notwendigerweise eine „Maschine aus Geist“,
das heißt einen Prozess der Selbst-Organisation des
Lebens (Autopoiesis im Sinne Maturanas). In ihrem Kern oder
Zentrum ist „Organisation“ daher ein leerer, offener
Raum von Möglichkeiten.
Was veranlasst die Beteiligten (Führungskräfte wie
Mitarbeiter) nun immer wieder, dieses Zentrum – letztlich
zum Schaden aller – mit ihren persönlichen Ideen
und Obsessionen von Macht, Erfolg, Besitz oder mit Besserwisserei
zu voll zu stopfen und so die Vitalität des Organisations-„Körpers“,
seine Fähigkeit zur Selbst-Organisation, zu schwächen?
Und umgekehrt: Was würde ihnen helfen, dieses Zentrum
– zum Nutzen aller – so leer und so offen wie
möglich zu halten?
(Bestellung
des Einzelartikels...)
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WISSENSDATENBANK
Lessons
learned
Veränderungen persönlich nehmen!
Benno Paglia
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Schlägt die Flut der Leistungsgesellschaft ihre Wellen
über uns zusammen? Sind wir nur noch Opfer von überfallartigen
Veränderungsprozessen? Und warum fällt vielen Menschen
die Veränderung so schwer?
Aus systemisch-konstruktivistischer Sicht sind wir fähig,
periodisch unsere eigenen Realitäten zu verändern
– und sie erlebten Wirklichkeiten anzupassen. Doch dazu
gehört auch das Engagement für sich selbst –
und der Mut, die Sinn-Frage zu stellen, auch wenn sie vielleicht
nicht dem Zeitgeist entspricht. (Bestellung
des Einzelartikels...) |
UNTERNEHMENSPRAXIS
Tools
Selbstmanagement als Führungskraft
Christian K. Mang
Viele Führungskräfte wie auch Leitende haben gar
nicht die Möglichkeit, Coaching in Anspruch zu nehmen
– oder sie wollen keines in Anspruch nehmen, um in bestimmten
Unternehmenskulturen nicht als „schwache Persönlichkeit
“ angesehen zu werden. Hier ist effektives Selbst-Management
eine sinnvolle Alternative, wie es von Christian K. Mang in
diesem Artikel beschrieben wird: Schnell zur Hand, eignet
es sich hervorragend dazu, heikle Situationen durchzudenken,
Entscheidungen auf ihre Auswirkungen zu prüfen und für
anstehende Probleme Lösungen zu finden.
(Bestellung
des Einzelartikels...) |
Know-how
Heldenreise als kreatives Selbstmanagement
Renate Daimler
Eine Heldin, ein Held bricht auf, stellt sich den Gefahren einer
abenteuerlichen Reise und findet sich selbst: Eine Geschichte,
so alt wie Menschheit.
Renate Daimler beschreibt die Heldenreise nach Paul Rebillot.
Auf der Reise zu den inneren Helden und Dämonen liegen
die Geschenke auf dem Weg: u. a. mehr Kreativität, mehr
Durchsetzungskraft, bessere Kommunikation und neue Visionen...(Bestellung
des Einzelartikels...) |
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Readers´ Pages
Ressourcenbewusst leben und führen als Gegenkonzept
zum Warten auf den Burn out
Brigitte Sachs-Schaffer
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Wir tun täglich, was wir können. Und ganz offensichtlich
können wir viel und lange – denn wir sind ein zähes
Volk. Aber wer jede Woche gut und gerne 70 – 100 Arbeitsstunden
leistet und auch abends und nachts noch bereitwillig „im
Bedarfsfall“ für das Unternehmen da ist, darf sich
nicht wundern, wenn nach einigen Jahren der Herzinfarkt oder
zumindest das Burn out ins Haus steht.
Spätestens dann, idealer Weise aber schon früher,
sollten wir beginnen, uns intensiv mit uns auseinander zu
setzen: mit unseren langfristigen persönlichen Zielen
und mit dem, was uns wirklich wichtig ist. Denn wenn die Ampel
auf Rot steht, sollten wir stehen bleiben, um nicht Gefahr
für uns und für andere zu riskieren. Wie, schildert
Brigitte Sachs-Schaffer in diesem Artikel.
(Bestellung
des Einzelartikels...) |
SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 24– März/ April 2005
rezensiert von Sonja Radatz
Bitte
nicht helfen!
Es ist auch so schon schwer genug
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Selbsthilfebücher
sorgen nicht selten dafür, dass sich die LeserInnen
nach Konsum des Buches schlechter fühlen als vorher:
Denn sie haben zwar Anleitungen bekommen, die ihnen
auch ganz einfach umsetzbar erscheinen, aber eben zu
ihrer Situation, ihrem System nicht passen. Gut gemeinte
Ratschläge sind zwar meist für den gut, der
sie kommuniziert, können aber bei anderen Menschen
oft schlichtweg das Gegenteil bewirken.
Jürgen Hargens will mit seinem Buch etwas anderes
bewirken: Ihm geht es darum, dass die LeserInnen beginnen,
sich mit sich selbst auseinander zu setzen, also quasi
die Expertise für das, was situativ funktioniert,
selbst zu übernehmen. Er schildert – beginnend
mit drei ganz einfachen Regeln der Selbsthilfe –
wie wir Schritt für Schritt für unser Berufs-
und Privatleben funktionierende Wege und Handlungsalternativen
entwickeln können.
Ein Buch, so kurz und knapp, dass es jeder an einem
Tag lesen kann – und in solchen einfachen, allgemein
gültigen Schritten beschrieben, dass das Buch zum
ständigen Begleiter werden kann; denn es lohnt
sich allemal, jeden Tag aufs Neue hineinzuschauen und
aus einer veränderten Perspektive Neues darin zu
entdecken.
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Hagakure
Der Weg des Samurai
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Hagakure steht für den Ehrenkodex für Samurais
aus dem alten Japan. Seine großen Schlüsseltugenden
umfassen Durchsetzungsfähigkeit und Integrität,
Entschlossenheit und Mitgefühl, Mut und Loyalität.
Und er stellt einen spirituellen Leitfaden für
den beruflichen und privaten Erfolg dar.
Natürlich ist die Kultur Europas mit der in Japan
nicht vergleichbar – und viele Themen, die in
diesem Buch angesprochen werden, passen daher überhaupt
nicht in den Kontext unseres Wirtschaftslebens.
Aber das Buch beeindruckt durch seine Stringenz und
Klarheit; durch die Durchgängigkeit der Führungshaltung
sowie Mitarbeiterhaltung, die hier angeboten wird.
Verwendet der Leser das Buch als Reflexionsgrundlage,
als Möglichkeit, sich selbst in Frage zu stellen
und sich gegenüber der im Buch angebotenen Haltung
zu positionieren, so wird er für sich Klarheit
gewinnen und Grundlagen erarbeiten können, um
seinen einzigartigen Weg zu schaffen.
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Die
Reise nach Wladiwostock
Eine systemtheoretische Exkursion
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Eine Theorie ist eine Theorie ist eine Theorie. Und
ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Was aber, wenn der
im Buch beschriebene Inhalt gerade erst wieder die Theorie
beschreibt, festigt, die Theorie erzeugt?
Dies ist ein durch und durch ungewöhnliches Buch.
Es geht darin – und das ist noch nicht sehr aufregend
– um die Verschiebungen und Zerstreuungen der
Systemtheorie der Bielefelder Provenienz im Laufe der
Zeit. Und diese Veränderungen hätte man einfach
nachzeichnen und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit
in Form einer wissenschaftlichen Publikation anbieten
können. Aber den Autoren ging es darum, auch ein
primär nicht wissenschaftlich orientiertes Lesepublikum
zu verführen, mit der Theorie Kontakt aufzunehmen.
Wie sollte das besser passieren können, als auf
einer Reise von Hamburg nach Wladiwostok – in
einem Dialog zwischen den Autoren?
In diesem Buch erleben die LeserInnen die Kybernetik
zweiter Ordnung nicht nur im Inhalt, sondern auch im
Prozess des Buches selbst und in dem, was zwischen den
Protagonisten – dem depressiven Herrn Siebenschwan,
dem Professor Gabriel St. Beeltz, einem Espresso-Bar-Angestellten,
der ehemaligen Studentin Frieda, dem Schaffner an Bord
des ICE und dem Lehrbeauftragten Bastian Schwurb passiert.
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Human
Power & Strategic Performance
Strategisches Personalmanagement als Schlüssel
zur größten Produktivitätsreserve
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Ein sehr übersichtliches, praxisbezogenes Buch
für alle, die sich dem Thema „Strategisches
Personalmanagement“ in Zukunft widmen wollen oder
müssen – denn es zeigt auf, wie die Strategie
an den Arbeitsplatz kommt und welche Ansätze und
Modelle dafür zur Anwendung kommen können.
Ausgehend vom Modell und den Gestaltungsmöglichkeiten
des strategischen Personalmanagements werden zunächst
der Prozess und in der Folge strategieorientierte Programme
dargestellt, die das strategische Personalmanagement
unterstützen, sowie Scorecard-Systeme und deren
Ausgestaltung in der Praxis. Das Buch wird durch vier
Beispiele abgerundet, in denen es um den Aufbau eines
„Gewinner-Unternehmens“, die Gestaltung
des strategischen Personalmanagements in Deutsch-Schweizer
Gemeinden, die Umsetzung der Unternehmensstrategie mit
Unterstützung des Personalmanagements und Performance
Development in Kundenprojekten.
Das Buch beschreibt eine durchgängig lineare Sichtweise
und muss daher – will jemand Strategisches Personalmanagement
aus konstruktivistischer Sicht betrachten – komplett
umgedacht werden. Fragen wie „Wie könnte
eine Balanced Scorecard aus konstruktivistischer Perspektive
aussehen?“ oder „Wie kann die Umsetzung
der Strategie nach unten auch evolutionär erfolgen?“
entstehen dann. Und aus dieser grundlegenden Umgestaltung
könnte durchaus eine reizvolle Aufgabe werden.
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