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COVER STORY
Alles
dreht sich um Kommunikation!
Barbara Anger-Diàz und Manuel Diàz
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Das MRI (Mental Research Institute) in Palo Alto (California)
hat sich bereits früh um seine Dienste an der Kommunikationsforschung
verdient gemacht – und im internationalen Team um Paul
Watzlawick und Richard Fisch wurde Vieles erarbeitet, was Führungskräfte
und Berater heute ausgezeichnet nutzen können, um Gespräche
in Gang zu bringen oder zu halten und Probleme zu lösen.
Barbara Anger-Diàz und Manuel Diàz schildern in
diesem Artikel, wie der MRI-Ansatz in der Praxis auch in Unternehmen
seine Anwendung finden kann.
(Bestellung
des Einzelartikels...) |
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Forschung unter
der Lupe
Order from Noise?, oder: Zu den Wurzeln der Kreativität
Hans Rudi Fischer
Rationalität
und Logik stellen nach wie vor herausragend wichtige Begriffe
in der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung dar.
Wäre jedoch unser Denken nur von solcher Rationalität
beherrscht, dann gäbe es keine Kreativität, kein Lernen,
keine Innovation und keinen Eigensinn. Hans Rudi Fischer geht
in seinem Artikel der Frage nach, wie es möglich ist, angesichts
unserer oft eingefahrenen Gedankenbahnen Phantasie und Kreativität
frei zu setzen – und vielleicht sogar Denkrevolutionen
hervor zu bringen.
Der Artikel entstammt dem von ihm auf dem Internationalen Symposium
Knowledge, Organization, Society. Heinz von Foerster and the
Biological Computer Laboratory von 13.-15. November 2003 im
Ludwig Wittgenstein Haus, Wien gehaltenen Vortrag. (Bestellung
des Einzelartikels...) |
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Special
Comment
Constructing Communication
Ernst von Glasersfeld (Interview: Andrea Pitasi))
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Wir sprechen täglich
von „Tatsachen“, von „Ehrlichkeit“ und
„Unwahrheiten“ in der Kommunikation und von „Dingen,
die eben so sind und die wir nicht verändern können“.
Dies ist verständlich, folgt doch der Begriff der Kommunikation,
so wie er uns vertraut ist, meist einem technischen Verständnis
der Übertragung von Nachrichten und nicht einem konstruktivistischen
Verständnis von „Erschaffung“, die wir höchstpersönlich
als Sender bzw. Empfänger vornehmen.
Andrea Pitasi befragte Ernst von Glasersfeld, wie dieser über
die Kommunikation zum Konstruktivismus kam, wie er Kommunikation
definiert und wie aus seiner Sicht Wissen entsteht. Das Gespräch
fand am 21. August 2001 im Haus von Ernst von Glasersfeld statt.
(Bestellung
des Einzelartikels...) |
Theorie
und Praxis
Kommunikation bewirkt Veränderung
Klaus Krippendorff (Interview: Kerstin Richter)
| Das Thema
Kommunikation wird in den meisten Unternehmen unterbewertet
– oder, was noch schlimmere Auswirkungen hat, durch allzu
viele Regeln definiert. Welche Folgen nicht funktionierende
Kommunikation in Unternehmen haben kann und welche Voraussetzungen
erfüllt sein müssen, damit Kommunikation gelingt,
beschreibt Klaus Krippendorff in diesem Artikel. Das Gespräch
mit ihm führte Kerstin Richter anlässlich des vom
Institut für systemisches Coaching und Training veranstalteten
Internationalen Heinz von Foerster Kogresses 2003. (Bestellung
des Einzelartikels...) |
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SERIE
Strukturierte Innovationsprozesse
mit der Perspektiven-Ereignis-Metapher
Bernd Schmid und Arnold Messmer
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Wenn bei Innovationsvorhaben Perspektiven nicht genügend herausgearbeitet
werden, sondern eher schnell Maßnahmen ergriffen werden,
lassen diese oft entscheidende Systemzusammenhänge unbeachtet
und die Maßnahmen verpuffen oder belasten die Organisation
zusätzlich. Das Perspektiven-Ereignis-Modell hilft bei
der Klärung von Ideen und Ereignissen in einem gedanklich
stringentem Prozess und verbessert damit die Chancen, dass
verträgliche Innovationen mit den gewünschten Wirkungen
erzielt werden können. Wie, das beschreiben Bernd Schmid
und Arnold Messmer in ihrem letzten Teil der Serie, welche
die LO 1 ½ Jahre lang begleitet hat. (Bestellung
des Einzelartikels...)
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WISSENSDATENBANK
Business
Trends
Kommunikation konstruieren
Zitate zusammengestellt von Sonja Radatz
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Was kann Kommunikation aus systemisch-konstruktivistischer Sicht? Welche Folgen
hat diese Definition für unseren (Berufs-) Alltag? Und
wie kann Kommunikation fokussiert eingesetzt werden, um bestimmte
Ziele zu erreichen? Dies wird hier in Form von ausgewählten
Zitaten und Buchausschnitten dargestellt, die durchaus zum
Weiterlesen und Anwenden anregen. (Bestellung
des Einzelartikels...)
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UNTERNEHMENSPRAXIS
Corporate Wording schärft Unternehmenskommunikation
Karin Krobath
Der wichtigste Rohstoff in einem Unternehmen ist die Sprache. Ob
gesprochen, gedacht, geschrieben, als Textbaustein in Datenbanken
abgelegt – am Anfang war das Wort ----- und am Ende ein komplizierter,
unverständlicher Satz.
Organisationen lernen über Veränderungen von Spielregeln.
Die formalisierte Firmensprache ist eine solche Spielregel. Oft
steht die Alltagskorrespondenz in krassem Gegensatz zu den Leitsätzen
eines Unternehmens. Bei Wording-Prozessen werden Mitarbeiter zu
Produzenten einer neuen Unternehmenssprache, die das Image der Organisation
am Markt schärft.
(Bestellung des Einzelartikels...)
Found
in Translation
Kirsten Dierolf
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose… oder doch nicht? Was
uns in Übersetzungen als selbstverständlich anmutet –
dass ein Wort genau definiert sein muss, um die passende Übersetzung
dafür zu finden – das vergessen wir oft in unserer täglichen
Kommunikation. Denn die „andere Kultur“ fängt nicht
erst bei der anderen Sprache, sondern schon beim anderen Menschen
an.
Wie man sich entsprechend dem gleichnamigen Film in der „Übersetzung
nicht nur verlieren kann“ (Lost in Translation), sondern aus
der Notwendigkeit der Übersetzung auch im täglichen Gespräch
etwas für die Beteiligten Hilfreiches entdecken kann, schildert
Kirsten Dierolf in ihrem Artikel. (Bestellung
des Einzelartikels...)
SERVICE
Bücher-Tipps
der LO 21 – September/ Oktober 2004
rezensiert von Sonja Radatz
Gandhi
für Manager
Der andere Weg zum Erfolg
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Jörg
Zittlau
Gandhi für Manager
Der andere Weg zum Erfolg
231 Seiten
Eichborn Verlag
ISBN 3-8218-5563-0
EUR 18,40
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Was hat Gandhi mit Management
zu tun? Wie kann er eine Leitfigur für gelungene
Kommunikation und erfolgreiches Leadership darstellen?
Das beschreibt Jörg Zittlau in seinem kompakt gehaltenen,
handlichen Buch. Die Erfolgsprinzipien und Botschaften
Gandhis: Sei wahrhaftig! (Denn nur wir die Kunst der
Integrität beherrscht, vermag andere Menschen zu
überzeugen), Übe dich in Geduld! (Nur wer
nach der Kunst des aktiven Zuwartens lebt und nicht
in hektischen Aktionismus verfällt, wird seine
Ziele erreichen) und Beherrsche die Kunst des verliererlosen
Kompromisses! (Denn nur wer Win-Win-Situationen herstellen
kann, beweist sein taktisches Geschick und vermeidet
Niederlagen) werden im Buch unter anderem um Themen
wie rhetorische Askese, Selbstkritik und schonungslose
Offenheit, das Prinzip der ehrfürchtigen Führungskraft,
personale Intelligenz und Wohlwollen statt Misstrauen
ergänzt.
Ein Buch, in dem zwar immer wieder Begriffe wie „Wahrheit“
und der Unterscheidung zwischen „gutem“
und „schlechtem“ Handeln auftauchen, und
manchmal sogar den moralischen Zeigefinger hebt, um
Führungskräften den „richtigen“
Weg zu weisen, das aber durchaus zum Nachdenken anregt
und Führungskräften zukunftsorientierte Ideen
an die Hand gibt.
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Verwirkliche Deine
Träume
Schöpferisches Gestalten im Alltag |
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Gunter
König
Verwirkliche Deine Träume
Schöpferisches Gestalten im Alltag
80 Seiten
Schmidt-Verlag, Kirchberg 2003
ISBN 3-935977-40-9
EUR 12,00
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„Ein Traum ist unerlässlich, wenn man
die Zukunft gestalten will“ (Victor Hugo) –
unter diesem Leitsatz schrieb Gunter König ein
kleines Anleitungsbuch zur Verwirklichung persönlicher
Träume. Das Buch ist sehr einfach geschrieben
und damit unmittelbar nachvollziehbar. Es enthält
keine Theorie, sondern verwendet ausschließlich
das Material, das der Autor ganz offensichtlich selbst
anwendet, um seine Träume zu erreichen.
Auf diese Weise ist es eigentlich viel mehr eine
Autobiographie der persönlichen Traumerfüllung
als eine Beschreibung, die dennoch (oder gerade deshalb?)
auch für jeden anderen nutzbar wird. Der Autor
schildert im Buch, wie er es fertig gebracht hat,
eben dieses Buch zu schreiben. Eine interessante Idee
und Konstellation – aber nicht nur das:
Selbst wer keine Träume (mehr) hat, weil er sie
schon aufgegeben oder sich schon alles erfüllt
hat, was es seiner Meinung nach auf dieser Welt zu
erträumen gibt, wird in diesem Buch fündig:
Er kann mittels der eingefügten Gedichte mit
sich selbst in Kommunikation treten, an Schönes
zurückdenken und nicht so Erfolgreiches relativieren.
Und vielleicht tritt auf diese Weise doch der eine
oder andere noch nicht erfüllte Wunsch zu Tage…
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Gemeinsam
sind wir blöd!?
Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten
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| Fritz B.
Simon
Gemeinsam sind wir blöd!?
Die Intelligenz von Unternehmen, Managern
und Märkten
333 Seiten
Carl-Auer Systeme Verlag
ISBN 3-89670-436-2
EUR 34,90
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Ob ein Unternehmen
intelligenter ist als seine Mitarbeiter oder „blöder“,
hängt von den Spielregeln seiner internen Kommunikation
ab, meint Fritz Simon. Und: Wer ein Unternehmen oder ein
Team leiten will, muss die Mechanismen kennen, die zu
„intelligenteren“ oder „weniger intelligenten“
Entscheidungen führen.
Was mir an diesem Buch auffällt, ist ein sehr aggressiver
Tonfall und vielfach eine fehlende Wertschätzung,
die sich inhaltlich auch darin niederschlägt, dass
zwar sehr viel Kritik an Konzepten anderer und am Status
Quo geübt wird, aber vom Autor selbst keine Ansatzpunkte
für die Schaffung „intelligenter“ Unternehmen
entworfen werden, wie dies auf dem Cover versprochen wird;
ja, dass sogar das traditionelle Bild der Führungskraft
als Führer und Entscheider weitgehend aufrecht erhalten
wird.
Interessant ist speziell das Kapitel über „Großgruppeninterventionen“.
Hier kritisiert der Autor die Methode anhand des Begriffes,
der in Deutschland dafür kreiert wurde, den aber
die Entwickler der genannten Methoden weder geprägt
haben noch kennen (noch je verwenden würden).
Aber wahrscheinlich ist es genau das, was Fritz Simon
will: Widerspruch erregen und zum Nachdenken anregen.
Die individuell „intelligente“ (oder „blöde“)
Lösung muss dann jeder für sich entwickeln.
Ja, das ist ihm gelungen: Insgesamt also ein geniales
Buch, das seinen Zweck erfüllt.
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Cybernetics
& Human Knowing No 10: Heinz von Foerster |
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Soren Brier (Hrsg.)
Cybernetics & Human Knowing No 10
Heinz von Foerster (1911 – 2002)
205 Seiten
zu beziehen unter www.imprint-academic.com/C&HK
USD 63,00 |
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Eigentlich
ist das Buch ja eine Zeitschrift – aber sie erscheint
in den Sonderheften als Buch. Und dieses englische Sonderheft
ist durchgängig Heinz von Foerster (1911 –
2002) gewidmet.
In der Tat ist es ein sehr schönes Kompendium über
Heinz von Foersters Person und seine Arbeit geworden –
und verrät in, aber auch zwischen den Zeilen immer
wieder Lesenswertes über die Grundlagen konstruktivistischen
Denkens und Heinz von Foersters Haltung.
Da geht es um Themen wie Ethik, soziale Intelligenz, Ethik,
die Teil der Welt-Haltung, Eigenformen und viele andere
Themen, die u.a. von Autoren wie Bernhard Pörksen,
Pille Bunnell, Bernard Scott, Louis H. Kauffman, Monika
Broecker, und natürlich auch von Heinz von Foerster
selbst geschrieben wurden.
Ein bemerkenswerter Band, der seinesgleichen sucht und
die Auseinandersetzung mit Heinz von Foerster aus verschiedenen
Perspektiven und verschiedenen Wissensgebieten vornimmt.
Ganz so, wie es Heinz vermutlich geschätzt hätte.
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