LO 2 - Juli/August 2001

 

Cover

Reflection Pieces
Forschung unter der Lupe
Special Comment
Best of Theoretical Works
Theorie & Praxis
Serie
Lessons Learned
Best Practices
Business Trends
Know How
Readers´ Pages
Portrait/ Expertenprofil
www.tipps
Bücher-Tipps

COVER STORY

Cover
Auf dem Weg zum Dream Team

Teams - perfekte Teams - folgen keinen allgemeinen Regeln. Sie organisieren sich optimal um ihr gemeinsames Ziel herum, das die jeweils ideale Organisationsform mit adäquaten Strukturen und Interaktionsformen bestimmt. Wie Teams aus hypno-systemischer Sicht entwickelt werden können, indem die unterschiedlichen Erfahrungen ihrer Mitglieder gewürdigt und zieldienlich genutzt werden, welche Aufgaben TeamleiterInnen bzw. BeraterInnen in einem solchen Prozess haben und welche Lösungsmethoden und -choreographien bei Teamproblemen angewandt werden können, beschreibt Gunther Schmidt.

FORSCHUNG UND ERGEBNISSE

Reflection Pieces
Das Kommunikationsunternehmen: Seine Kultur, seine Power und sein Potenzial

Natürlich kommunizieren wir ständig und ohne Unterlass - spätestens seit Paul Watzlawick wissen wir ja, dass wir nicht nicht kommunizieren können. Die Frage ist: Wie sieht es mit der Kommunikation am Arbeitsplatz aus? Haben in Ihrem Unternehmen alle MitarbeiterInnen - Sie eingeschlossen - genügend Zeit und die Möglichkeit, sich ganz informell mit KollegInnen auszutauschen? Kommunikationsunternehmen investieren bewusst in Zeit, die für den zwanglosen Austausch verwendet werden. Alan Stewart meint nicht zum Spaß, sondern weil sie sonst Gefahr laufen, nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein.

Forschung unter der Lupe
Organisationskultur und der Traum vom gelungen Selbst

Wie entsteht eine Organisationskultur, in der Menschen gerne ihren einzigartigen Beitrag zur Erreichung der Ziele der Organisation beitragen und optimal miteinander kooperieren? Harry Merl gibt folgenden Rat: Man wandle stets bedachtsam Informationen in "zuträgliche Informationen" um, achte auf die Berücksichtigung des Traums vom gelungenen Selbst (TGS) bei den Menschen des eigenen Umfelds, ohne dabei den eigenen TGS aus den Augen zu verlieren - und starte in eine ganz neue Form der Unternehmenskultur.

Special Comment
KybernEthik, Ästhetik und der Imperativ der Veränderung

Wie wird man "Kyber-netiker"? Welche Konsequenzen hat das für die Ethik,welche für die Ästhetik - und welche für die Veränderung? In seinem SpecialComment beschreibt Heinz von Foerster die Imperative für diese drei zentralen Komponenten u.a. auch des Managements und der Beratung.Das vorliegende Gespräch mit Heinz von Foerster entstand beim Kongress "System und Familientherapie: Systeme, Ethik und Perspektiven" mit Yveline Rey. Die vollständige Version ist im sogenannten Paris Paper abgedruckt.

Theorie und Praxis
Creative Knowledge Feedback

Feedback - klassisches Feedback - wird aller Ortens praktiziert und in vielen Unternehmen als "spezifische Entwicklungsmaßnahme" verstanden. Zweifelsohne ist Feedback für uns Menschen wichtig, um uns in einem sozialen System, das bestimmte Möglichkeiten eröffnet und Grenzen setzt, besser zurecht zu finden. Allerdings machen aber bekanntlich Ton & Takt die Musik, und so müssen wir uns, meint Sonja Radatz, die Frage stellen, ob Feedback, so wie wir es bislang kennen gelernt haben, noch zeitgemäß ist - ja, ob es überhaupt je seinen Zweck erfüllt hat.

Best of Theoretical Works
Familie und Organisation - Systeme als Widerpart?

Familie und Beruf sind zweifellos zwei zentrale Lebensbereiche des Menschen - oft wird in diesem Zusammenhang aber immer noch das Bild von völlig getrennten "Welten" präsentiert - Angelika Schmidt vertritt in ihrer Dissertation die These, dass jedoch meistens weder die Vorstellung von klar getrennten Bereichen noch die Annahme einer spannungsfreien Beziehung zutrifft. Angelika Schmidt analysiert unter Bezugnahme auf die Systemtheorie die Wechselwirkungen zwischen beiden Systemen; welche Merkmale weist das System Familie bzw. das System (Wirtschafts-)Organisation auf? In welchem Spannungsfeld zwischen Karriere- und Fami-lienplanung befinden sich Führungskräfte und ManagerInnen.

SERIE

Serie
Reflexion, Selbstverantwortung und Freiheit: Noch sind wir keine Roboter

In zweiten Teil der Serie analysieren Humberto Maturana und Pille Bunnell folgenden Themenbereich: Roboter können so gebaut werden, dass sie kontinuierlich und zuverlässig bestimmte Handlungen ausführen. Wir würden aber nicht sagen, dass Roboter selbstverantwortlich handeln oder Freiheiten haben. Irgendetwas sagt uns, dass nur Lebewesen selbstverantwortlich handeln und Freiheiten haben können. Was hat es mit Lebewesen - insbesondere mit den Menschen - auf sich, dass dies der Fall ist? Und was bedeutet das für unsere Unternehmensstrukturen und unsere Unternehmensführung?

WISSENSDATENBANK

Lessons Learned
Cultural Diversitiy?!

Druck und Chancen der Globalisierung werden zunehmend spürbar; Unternehmen sind u.a. verstärkt betroffen, sich mit kulturellen Unterschieden, und zwar insbesondere mit Unterschieden auf nationaler, regionaler oder ethnischer Ebene, auseinander zu setzen. So werden z.B. MitarbeiterInnen, die sich auf Auslandsaufenthalte vorbereiten, durch Coachings unterstützt oder bei einem internationalen Merger einer Bank wird eine Projektgruppe "kulturelle Unterschiede" eingerichtet. Christiane Müller schildet in diesem Artikel, worauf bei diesem Thema vorangig zu achten ist.

Best Practices
Partizipative Führung

Viele Unternehmen stehen vor der Überlegung, in ihrem eigenen Betrieb partizipative Führung zu realisieren: Schafft doch diese strukturelle Veränderung nicht nur eine höhere Identifikation der MitarbeiterInnen mit den umzusetzenden Strategien, Zielen und Maßnahmen des Unternehmens, sondern auch eine bessere Nutzung des vorhandenen Wissenspotenzials und nicht zuletzt auch eine erhöhte Flexibilität durch die - subsidiäre - Belassung der Verantwortung dort, wo sie hingehört. Welche Erfahrungen PraktikerInnen mit der partizipativen Führung gemacht haben und welche Wissenspartikel sie aus dieser Erfahrung weitergeben können, beschreiben sie in ihren Best Practices-Erzählungen.

Business Trends
Emotionale Intelligenz - die Erfolgshaltung im Management

Emotionale Intelligenz hat bereits vor einigen Jahren seinen anfänglichen Beigeschmack des "weichen" Verhaltens verloren und seinen Siegeszug in die Managementebenen eingehalten. Vor allem die Personalentwicklung stellt einen besonders wichtigen "Gateway" für die Verbreitung emotionaler Intelligenz im Unternehmen dar. Wir haben systemisch orientierte HR- ExpertInnen nach ihrer unternehmensspezifischen Definition von emotionaler Intelligenz und deren praxisbezogenen Umsetzung in PE-Konzepten gefragt.

UNTERNEHMENSPRAXIS

Case Study
Virtuelles Führungskonzept für ein interkulturelles Team

In dieser Rubrik beschreiben wir jeweils den Fall eines Unternehmens, das sich in einer schwierigen Situation befindet - und publizieren in der darauf folgenden Ausgabe den gewählten Beratungsweg des Unternehmens bzw. Beratungskonzepte von LeserInnen. In der aktuellen Ausgabe geht es darum, Lösungsvorschläge für ein virtuelles Führungskonzept für ein weltweit verstreutes, interkulturelles Team zu finden ...

From Leaders to Leaders
Das Team steht im Vordergrund

Führungskräfte und Fußballtrainer haben viel gemeinsam. Beide sind nur dann erfolgreich, wenn das Team erfolgreich ist. Beide können nur dann gewinnen, wenn sie ein gutes Team aufbauen und motivieren. Helmut Kosa, Vorstand und Mitbegründer der CUBE_21 AG, beschreibt seine persönlichen Leadership-Erfahrungen und -Strategien

Know How
Von der Balanced Scorecard zum Navigator

Die Balanced Scorecard ist das erste Instrument, das jeweils eine bilanzielle Bewertung jener Faktoren berücksichtigt, welche die zukünftige Leistung eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen werden. Dabei werden die Ziele und Maßnahmen der Scorecard von der Vision und der Strategie des Unternehmens abgeleitet. Skandia Leben AG entwickelte Anfang der 90er-Jahre aus dem Konzept der Balanced Scorecard ein eigenes, maßgeschneidertes Modell - das Navigator-Modell - und setzte es weltweit erfolgreich um.

Readers Pages
Jazz-Improvisation als Metapher für organisationalen Wandel

Jazzmusiker setzen Strukturen nicht als gegeben voraus - im Gegenteil: Durch Improvisation ignorieren sie die ursprünglichen Melodie-Strukturen und nutzen kreativ die entstehenden Zwischenräume. Je größer die Qualität des Zusammenspiels (Rhythmus, Tempo) ist, desto besser das Ergebnis. Kurt Hoffmann beschreibt, wie Denkansätze und Vokabular der Jazzmusik die Neubeschreibung organisationaler Strukturen ermöglichen.

PORTRAIT

Portrait
Gunther Schmidt - im Portrait

Er ist ein Mensch, der Kompetenz, Wertschätzung und Wärme ausstrahlt: Dr. Gunther Schmidt, Leiter des Milton-Erickson-Instituts, Arzt, Psychotherapeut, Organisationsberater und Coach ist ein vielseitiger Mensch und eine kraftvolle, dynamische Persönlichkeit. Lesen Sie im Interview über seine verschiedenen Lebens-Stationen.

SERVICE

www.tipps
Auf dem Weg zur lernenden Organisation

Was ist eine lernende Organisation? Wie können Organisationen plötzlich lernen, wie schaffen Sie aus Ihrer Abteilung, Ihrer Organisation eine "lernende"? Und schließlich: Wie grenzt sich das Konzept der lernenden Organisation wesentlich von bisherigen Begriffen wie "Reengineering", "Reorganisation" oder "Lean Management" ab, wie unterscheidet sich das systemische Verständnis der lernenden Organisation von anderen? Das WorldWideWeb ist voll mit Eintragungen zur "Lernenden Organisation" - die vielfach nicht nur völlig unterschiedlichen Definitionen unterliegen, sondern auch sehr verschiedene Wurzeln haben. Eine Recherche über Unterschiede, die den Unterschied machen


Bücher.tipps

Für Sie gelesen - ein kritischer Blick auf die neueste systemische Management- und Beraterlektüre. In der 2. Ausgabe finden Sie Rezensionen zu folgenden Büchern:

  • Insa Sparrer: Wunder, Lösung und System. Lösungsfokussierte systemische Strukturaufstellungen für Therapie und Organisationsberatung

  • Fritz B. Simon: Tödliche Konflikte. Zur Selbstorganisation privater und öffentlicher Kriege

  • Bernhard Pörksen: Abschied vom Absoluten. Gespräche zum Konstruktivismus

  • Wolfgang Winter: Theorie des Beobachters. Skizzen zur Architektonik eines Metatheoriesystems


Vorschau

Die nächste Ausgabe erscheint am 5. September 2001

Wir würden uns freuen, Sie als LeserIn der Zeitschrift begrüßen zu dürfen!

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Nutzen Sie die neue Zeitschrift aber auch als Plattform für Ihre Meinung - und als Ideengeber für Ihre aktiven Beiträge zum zukünftigen Erfolg von Management & Unternehmen!

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