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COVER STORY
Cover
Auf dem Weg zum Dream Team
Teams - perfekte Teams - folgen keinen allgemeinen
Regeln. Sie organisieren sich optimal um ihr gemeinsames Ziel herum,
das die jeweils ideale Organisationsform mit adäquaten Strukturen
und Interaktionsformen bestimmt. Wie Teams aus hypno-systemischer
Sicht entwickelt werden können, indem die unterschiedlichen
Erfahrungen ihrer Mitglieder gewürdigt und zieldienlich genutzt
werden, welche Aufgaben TeamleiterInnen bzw. BeraterInnen in einem
solchen Prozess haben und welche Lösungsmethoden und -choreographien
bei Teamproblemen angewandt werden können, beschreibt Gunther
Schmidt.
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Reflection Pieces
Das Kommunikationsunternehmen: Seine
Kultur, seine Power und sein Potenzial
Natürlich kommunizieren wir ständig
und ohne Unterlass - spätestens seit Paul Watzlawick wissen
wir ja, dass wir nicht nicht kommunizieren können. Die Frage
ist: Wie sieht es mit der Kommunikation am Arbeitsplatz aus? Haben
in Ihrem Unternehmen alle MitarbeiterInnen - Sie eingeschlossen
- genügend Zeit und die Möglichkeit, sich ganz informell
mit KollegInnen auszutauschen? Kommunikationsunternehmen investieren
bewusst in Zeit, die für den zwanglosen Austausch verwendet
werden. Alan Stewart meint nicht zum Spaß, sondern weil sie
sonst Gefahr laufen, nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein.
Forschung
unter der Lupe
Organisationskultur und der
Traum vom gelungen Selbst
Wie entsteht eine Organisationskultur, in der
Menschen gerne ihren einzigartigen Beitrag zur Erreichung der Ziele
der Organisation beitragen und optimal miteinander kooperieren?
Harry Merl gibt folgenden Rat: Man wandle stets bedachtsam Informationen
in "zuträgliche Informationen" um, achte auf die
Berücksichtigung des Traums vom gelungenen Selbst (TGS) bei
den Menschen des eigenen Umfelds, ohne dabei den eigenen TGS aus
den Augen zu verlieren - und starte in eine ganz neue Form der Unternehmenskultur.
Special Comment
KybernEthik, Ästhetik und der
Imperativ der Veränderung
Wie wird man "Kyber-netiker"? Welche
Konsequenzen hat das für die Ethik,welche für die Ästhetik
- und welche für die Veränderung? In seinem SpecialComment
beschreibt Heinz von Foerster die Imperative für diese drei
zentralen Komponenten u.a. auch des Managements und der Beratung.Das
vorliegende Gespräch mit Heinz von Foerster entstand beim Kongress
"System und Familientherapie: Systeme, Ethik und Perspektiven"
mit Yveline Rey. Die vollständige Version ist im sogenannten
Paris Paper abgedruckt.
Theorie
und Praxis
Creative Knowledge Feedback
Feedback - klassisches Feedback - wird aller
Ortens praktiziert und in vielen Unternehmen als "spezifische
Entwicklungsmaßnahme" verstanden. Zweifelsohne ist Feedback
für uns Menschen wichtig, um uns in einem sozialen System,
das bestimmte Möglichkeiten eröffnet und Grenzen setzt,
besser zurecht zu finden. Allerdings machen aber bekanntlich Ton
& Takt die Musik, und so müssen wir uns, meint Sonja Radatz,
die Frage stellen, ob Feedback, so wie wir es bislang kennen gelernt
haben, noch zeitgemäß ist - ja, ob es überhaupt
je seinen Zweck erfüllt hat.
Best of Theoretical
Works
Familie und Organisation - Systeme
als Widerpart?
Familie und Beruf sind zweifellos zwei zentrale
Lebensbereiche des Menschen - oft wird in diesem Zusammenhang aber
immer noch das Bild von völlig getrennten "Welten"
präsentiert - Angelika Schmidt vertritt in ihrer Dissertation
die These, dass jedoch meistens weder die Vorstellung von klar getrennten
Bereichen noch die Annahme einer spannungsfreien Beziehung zutrifft.
Angelika Schmidt analysiert unter Bezugnahme auf die Systemtheorie
die Wechselwirkungen zwischen beiden Systemen; welche Merkmale weist
das System Familie bzw. das System (Wirtschafts-)Organisation auf?
In welchem Spannungsfeld zwischen Karriere- und Fami-lienplanung
befinden sich Führungskräfte und ManagerInnen.
SERIE
Serie
Reflexion, Selbstverantwortung und
Freiheit: Noch sind wir keine Roboter
In zweiten Teil der Serie analysieren Humberto
Maturana und Pille Bunnell folgenden Themenbereich: Roboter können
so gebaut werden, dass sie kontinuierlich und zuverlässig bestimmte
Handlungen ausführen. Wir würden aber nicht sagen, dass
Roboter selbstverantwortlich handeln oder Freiheiten haben. Irgendetwas
sagt uns, dass nur Lebewesen selbstverantwortlich handeln und Freiheiten
haben können. Was hat es mit Lebewesen - insbesondere mit den
Menschen - auf sich, dass dies der Fall ist? Und was bedeutet das
für unsere Unternehmensstrukturen und unsere Unternehmensführung?
WISSENSDATENBANK
Lessons
Learned
Cultural Diversitiy?!
Druck und Chancen der Globalisierung werden
zunehmend spürbar; Unternehmen sind u.a. verstärkt betroffen,
sich mit kulturellen Unterschieden, und zwar insbesondere mit Unterschieden
auf nationaler, regionaler oder ethnischer Ebene, auseinander zu
setzen. So werden z.B. MitarbeiterInnen, die sich auf Auslandsaufenthalte
vorbereiten, durch Coachings unterstützt oder bei einem internationalen
Merger einer Bank wird eine Projektgruppe "kulturelle Unterschiede"
eingerichtet. Christiane Müller schildet in diesem Artikel,
worauf bei diesem Thema vorangig zu achten ist.
Best
Practices
Partizipative Führung
Viele Unternehmen stehen vor der Überlegung,
in ihrem eigenen Betrieb partizipative Führung zu realisieren:
Schafft doch diese strukturelle Veränderung nicht nur eine
höhere Identifikation der MitarbeiterInnen mit den umzusetzenden
Strategien, Zielen und Maßnahmen des Unternehmens, sondern
auch eine bessere Nutzung des vorhandenen Wissenspotenzials und
nicht zuletzt auch eine erhöhte Flexibilität durch die
- subsidiäre - Belassung der Verantwortung dort, wo sie hingehört.
Welche Erfahrungen PraktikerInnen mit der partizipativen Führung
gemacht haben und welche Wissenspartikel sie aus dieser Erfahrung
weitergeben können, beschreiben sie in ihren Best Practices-Erzählungen.
Business
Trends
Emotionale Intelligenz - die Erfolgshaltung
im Management
Emotionale Intelligenz hat bereits vor einigen
Jahren seinen anfänglichen Beigeschmack des "weichen"
Verhaltens verloren und seinen Siegeszug in die Managementebenen
eingehalten. Vor allem die Personalentwicklung stellt einen besonders
wichtigen "Gateway" für die Verbreitung emotionaler
Intelligenz im Unternehmen dar. Wir haben systemisch orientierte
HR- ExpertInnen nach ihrer unternehmensspezifischen Definition von
emotionaler Intelligenz und deren praxisbezogenen Umsetzung in PE-Konzepten
gefragt.
UNTERNEHMENSPRAXIS
Case
Study
Virtuelles Führungskonzept für
ein interkulturelles Team
In dieser Rubrik beschreiben wir jeweils den
Fall eines Unternehmens, das sich in einer schwierigen Situation
befindet - und publizieren in der darauf folgenden Ausgabe den gewählten
Beratungsweg des Unternehmens bzw. Beratungskonzepte von LeserInnen.
In der aktuellen Ausgabe geht es darum, Lösungsvorschläge
für ein virtuelles Führungskonzept für ein weltweit
verstreutes, interkulturelles Team zu finden ...
From
Leaders to Leaders
Das Team steht im Vordergrund
Führungskräfte und Fußballtrainer
haben viel gemeinsam. Beide sind nur dann erfolgreich, wenn das
Team erfolgreich ist. Beide können nur dann gewinnen, wenn
sie ein gutes Team aufbauen und motivieren. Helmut Kosa, Vorstand
und Mitbegründer der CUBE_21 AG, beschreibt seine persönlichen
Leadership-Erfahrungen und -Strategien
Know
How
Von der Balanced Scorecard zum Navigator
Die Balanced Scorecard ist das erste Instrument,
das jeweils eine bilanzielle Bewertung jener Faktoren berücksichtigt,
welche die zukünftige Leistung eines Unternehmens maßgeblich
beeinflussen werden. Dabei werden die Ziele und Maßnahmen
der Scorecard von der Vision und der Strategie des Unternehmens
abgeleitet. Skandia Leben AG entwickelte Anfang der 90er-Jahre aus
dem Konzept der Balanced Scorecard ein eigenes, maßgeschneidertes
Modell - das Navigator-Modell - und setzte es weltweit erfolgreich
um.
Readers
Pages
Jazz-Improvisation als Metapher für
organisationalen Wandel
Jazzmusiker setzen Strukturen nicht als gegeben
voraus - im Gegenteil: Durch Improvisation ignorieren sie die ursprünglichen
Melodie-Strukturen und nutzen kreativ die entstehenden Zwischenräume.
Je größer die Qualität des Zusammenspiels (Rhythmus,
Tempo) ist, desto besser das Ergebnis. Kurt Hoffmann beschreibt,
wie Denkansätze und Vokabular der Jazzmusik die Neubeschreibung
organisationaler Strukturen ermöglichen.
PORTRAIT
Portrait
Gunther Schmidt - im Portrait
Er ist ein Mensch, der Kompetenz, Wertschätzung
und Wärme ausstrahlt: Dr. Gunther Schmidt, Leiter des Milton-Erickson-Instituts,
Arzt, Psychotherapeut, Organisationsberater und Coach ist ein vielseitiger
Mensch und eine kraftvolle, dynamische Persönlichkeit. Lesen
Sie im Interview über seine verschiedenen Lebens-Stationen.
SERVICE
www.tipps
Auf
dem Weg zur lernenden Organisation
Was ist eine lernende Organisation? Wie können
Organisationen plötzlich lernen, wie schaffen Sie aus Ihrer
Abteilung, Ihrer Organisation eine "lernende"? Und schließlich:
Wie grenzt sich das Konzept der lernenden Organisation wesentlich
von bisherigen Begriffen wie "Reengineering", "Reorganisation"
oder "Lean Management" ab, wie unterscheidet sich das
systemische Verständnis der lernenden Organisation von anderen?
Das WorldWideWeb ist voll mit Eintragungen zur "Lernenden Organisation"
- die vielfach nicht nur völlig unterschiedlichen Definitionen
unterliegen, sondern auch sehr verschiedene Wurzeln haben. Eine
Recherche über Unterschiede, die den Unterschied machen
Bücher.tipps
Für Sie gelesen - ein kritischer Blick auf
die neueste systemische Management- und Beraterlektüre. In
der 2. Ausgabe finden Sie Rezensionen zu folgenden Büchern:
-
Insa Sparrer: Wunder, Lösung und System.
Lösungsfokussierte systemische Strukturaufstellungen für
Therapie und Organisationsberatung
-
Fritz B. Simon: Tödliche Konflikte.
Zur Selbstorganisation privater und öffentlicher Kriege
-
Bernhard Pörksen: Abschied vom Absoluten.
Gespräche zum Konstruktivismus
- Wolfgang Winter: Theorie des Beobachters.
Skizzen zur Architektonik eines Metatheoriesystems
Vorschau
Die nächste Ausgabe erscheint am 5. September
2001
Wir würden uns freuen, Sie als LeserIn der
Zeitschrift begrüßen zu dürfen!
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Nutzen Sie die neue Zeitschrift aber auch als Plattform für
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