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COVER STORY
Cover (Nr. 12/
2003)
Back To The Roots - For God´s
Sake, Margaret
Margaret Mead und Gregory Bateson
Die geheimnisvollen Macy-Konferenzen - für
welchen Zweck wurden sie ins Leben gerufen, wie entwickelte sich
darin die Kybernetik? Welche Menschen spielten in den ersten Konferenzen
eine große Rolle und welche Entwicklung erfuhr die Kybernetik
in den unterschiedlichen Erdteilen später?
Wir erleben die Wurzeln der Entstehung der Kybernetik in diesem
Interview aus dem Blickwinkel zweier berühmter Kybernetiker,
Margaret Mead und Gregory Bateson. Die hier aufgezeichneten Erinnerungen
wurden erstmals im CoEvolutionary Quarterly, Issue No.10, Juni 1976,
S. 32 - 44, abgedruckt und entstanden in einem Interview mit Stewart
Brand, dem wir für die Erlaubnis der Reproduktion herzlich
danken möchten.
FORSCHUNG UND ERGEBNISSE
Reflection Pieces
(Nr. 12/ 2003)
Re-Activate Management - Zur Verantwortung
des Beobachters
Frank E.P. Dievernich
Komplexität besteht, wohin wir schauen -
und vor allem im Unternehmen. Hier fühlen sich die meisten
Manager regelrecht überrollt von der Komplexität und gleichzeitig
sehr eingeschränkt in den subjektiv erlebten Handlungsmöglichkeiten.
Und immer noch wird nach dem "richtigen" Handeln gesucht.
Hier lässt Frank Dievernich die Handlungen zunächst in
ihrer Bedeutung zurücktreten, führt die Beobachtung im
Management ein, gibt damit die Verantwortung für den täglichen
Konstruktionsprozess den Managern zurück - und reaktiviert
damit das Management.
Forschung unter
der Lupe (Nr. 12/ 2003)
Systemisches Denken oder eine Gutenachtgeschichte
2. Ordnung
Lucas Pawlik
Es ist oft die Form, die vieles ausmacht, manches
von Bedeutung erscheinen lässt, anderes wiederum vollkommen
verhindert. Denn wie schon einst jemand sagte, der gut um solche
Dinge bescheid wusste, ein Meister in der Vermittlung von Inhalten:
Es geht kein Kamel durch ein Nadelöhr. Oft sind Metaphern oder
Allegorien gute Beispiele. Denken wir an Gutenachtgeschichten, so
bemerken wir, wie die Motive und Dynamiken der Geschichte sich in(s)
uns festsetzen und wirken, obwohl sich in ihnen weder der Anspruch
auf Wahrheit noch auf Wirksamkeit im herkömmlichen Sinn wiederfindet.
Die Einzelheiten und Details einer guten Gutenachtgeschichte sind
von ihrer Konstruktion her so angelegt, dass man sie einerseits
vergessen kann und die Motive der Geschichte dennoch ihre Wirkung
entfalten; andererseits entstehen durch die Art und Weise wie diese
Einzelheiten miteinander verknüpft sind, unerhört viele
Möglichkeiten, die Geschichte zu lesen.
Theorie &
Praxis (Nr. 12/ 2003)
Teaminteraktionen aus radikal-konstruktivistischer
Sicht
Marco Bettoni
Welcher Problematik sehen sich Teams in ihren
Alltags-Interaktionen gegenüber? Wie kann die radikal konstruktivistische
Theorie einen neuen Blick auf diese Team-Interaktionen eröffnen?
Und welche Erfolgsfaktoren sollten letztendlich berücksichtigt
werden, um eine Balance zwischen Humanität und Effektivität
zu sichern?
Marco Bettoni stellt in diesem Artikel einen konkreten Bezug zwischen
der konstruktivistischen Theorie und erfolgreichen Teaminteraktionen
her und gibt sieben konkrete, praxisbezogene Empfehlungen für
die Optimierung von Teams, um die Humanfaktoren im Team zu fördern.
SERIE
Teil
1 (Nr. 12/ 2003)
Perspektiven von Systemlösungen
im Bereich OE/ PE
Bernd Schmid und Arnold Messmer
In diesem Heft beginnen wir eine neue Serie
über systemische Organisationsentwicklungsinstrumente, die
von Bernd Schmid und Arnold Messmer gestaltet wird. Darin geht es
im 1. Teil um ein Reflexionsmodell für die Organisations- und
Personalentwicklung, mit dem angedachte Konfigurationen von Massnahmen
und Vorgehensweisen im Sinne stimmiger Systemlösungen überprüft
werden können.
WISSENSDATENBANK
Lessons
Learned (Nr. 12/ 2003)
Wissensmanagement-Systeme im Museum
Lenore Sarasan
Auf den ersten Blick gibt es keine Parallelen
zwischen Museen und Unternehmen: Museen beherbergen scheinbar Wissen
aus der Vergangenheit - und in Unternehmen pulsiert scheinbar das
Wissen der Gegenwart. Und dennoch kann es Parallelen geben, wenn
es um intelligentes Wissensmanagement geht. Um Wissensmanagement,
das einen zentralen Dateneinkauf ermöglicht, und in der Aufbereitung
der Daten dergestalt, dass es den Interessen des Menschen folgt
und Geschichten erzählt. Storytelling im Wissensmanagement?
Ja, beinahe. Multi MIMSY, die Story eines Museumsautomationssystems
kann Wissensmanagement- Experten einige Anregungen zur Aufbereitung
ihrer Wissensdatenbank geben.
Business
Trends (Nr. 12/ 2003)
Strukturaufstellungen: Von der Situation
zum Lösungsbild
Eva Schiegl
Management-Aufstellungen ermöglichen innerhalb
sehr kurzer Zeit, eine Verdeutlichung der bestehenden Situation,
aber auch unmittelbare Handlungsansätze, um zu einer guten
Lösung zu kommen. Sie basieren teils auf systemisch-phänomenlogischen
und systemisch- konstruktivistischen Grundsätzen und starten
in jedem Fall mit einem Klärungsgespräch, in dem die wichtigsten
Koordinaten der Aufstellung sowie das Ziel des Kunden erarbeitet
werden.
In diesen Business Trends werden zentrale Begriffe und Bestandteile
einer Management- Aufstellung aufgegriffen und zitiert - ein Überblick
zur Einführung.
UNTERNEHMENSPRAXIS
Tools
(Nr. 12/ 2003)
Ein Bild löst mehr als tausend
Worte
Ulrike Gamm und Mario Patera
Wie können die von Matthias Varga von Kibéd
und Insa Sparrer aus dem Familienstellen weiterentwickelten Systemischen
Strukturaufstellungen (SySt) in der Mediation so verwendet werden,
dass sich neue Impulse für die MediatorInnen oder für
die KundInnen ergeben, Verständnis für die jeweils andere
Seite entwickelt werden kann bzw. sich Testmöglichkeiten für
neu gestaltete, zukünftige Situationen ergeben?
Ulrike Gamm und Mario Patera gingen dieser Frage nach und schildern
ihre persönlichen Erfahrungen aus Theorie und Praxis zu diesem
Tool.
Know
How (Nr. 12/ 2003)
Auf dem Weg zu einem neuen Arbeitsplatz
Therese Lenk
Der Verlust des eigenen Jobs löst bei den
Betroffenen und deren Familien zunächst natürlich
Schock, Ängste und den Verlust des eigenen Selbstwertgefühls
aus, gepaart mit den Gefühlen von Verrat und Wut gegenüber
dem bisherigen Arbeitgeber.
Wer jedoch in dieser Spirale bleibt und nicht beginnt, sein Leben
selbst in die Hand zu nehmen, lässt die Chance ungenützt
verstreichen, das bisherige (Berufs-)leben und die bisherigen Werte
in Frage zu stellen; innezuhalten und sich bewusst damit auseinander
zu setzen, was man wirklich will und wo die eigene Reise in Zukunft
hingehen soll.
Therese Lenk, Outplacement-Coach in Silicon Valley, stellt dar,
wie diese Auseinandersetzung mit sich fruchtbar stattfinden kann.
Ein Artikel, der auch Nicht-Betroffene intensiv zum Nachdenken anregen
wird.
Seminar
Review (Nr. 12/ 2003)
Lösungsfokussierte Kurzzeitberatung
und Mediation
Cornelia Gmeiner
Was ist das Faszinierende an der lösungsfokussierten
Kurzzeitberatung nach Steve de Shazer, und wie kann seine Arbeitsweise
gewinnbringend auf die Mediation übertragen werden?
In diesem Artikel schildert Cornelia Gmeiner ihre Erfahrungen in
einem Seminar mit Steve de Shazer, setzt sich mit seiner Arbeit
auseinander, verbindet diese mit eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen
und beleuchtet die lösungsfokussierte Kurzzeitberatung aus
ihrer Sicht - der Sicht einer Mediatorin.
PORTRAIT
Expertenprofil
(Nr. 12/ 2003)
Im Portrait: Richard Axelrod
Interview
Er hat mit seinem Bestseller "Terms of
Engagement" die Veränderungsprozesse in Organisationen
mit revolutioniert und engagiert sich intensiv in der Entwicklung
von Werkzeugen, um alle Mitarbeiter eines Unternehmens in Veränderungsprozesse
mit einzubeziehen - eine Voraussetzung, die seiner Meinung nach
gegeben sein muss, damit sich die Menschen mit den Prozessen identifizieren
und wirklich etwas grundlegend Neues entstehen kann. Richard Axelrod
hat nach langjähriger Tätigkeit als Führungskraft
und als interner Berater bei der Chikago Telekom und bei General
Foods gemeinsam mit seiner Frau Emily das Unternehmen "The
Axelrod Group" gegründet, das seit vielen Jahren erfolgreich
große Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Weiterbildungseinrichtungen
dabei unterstützt, den notwendigen Wandel Wirklichkeit werden
zu lassen.
SERVICE
Bücher-Tipps
rezensiert von Sonja Radatz
- Heller, A. und Krobath, Th.:
OrganisationsEthik(lambertus-Verlag)
- Kersting, H.J.:
Zirkelzeichen (ibs Verlag)
- Huhn, G. und Backerra, H.:
Selbstmotivation (Hanser Verlag)
- Simon, F.B.:
Die Familie des Familienunternehmens (Carl Auer Verlag)
Wir würden uns freuen, Sie als LeserIn der
Zeitschrift begrüßen zu dürfen!
Nutzen Sie die neue Zeitschrift aber auch als Plattform für
Ihre Meinung - und als Ideengeber für Ihre aktiven Beiträge
zum zukünftigen Erfolg von Management & Unternehmen!
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