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Einführungsthema (09.15 – 10.30):
Wie wir Grenzen überwinden (Sonja RADATZ)
Wie können wir in der Praxis Grenzen überwinden? Barrieren im
Kopf aus dem Weg räumen? Etwas gemeinsames Neues schaffen? Und dafür
sorgen, dass wir uns im Neuen wohl fühlen? Sonja Radatz lässt
Sie zur Einführung des Kongresses erleben, dass Grenzen immer nur
eine Perspektivensache sind. Nehmen Sie daraus auch Ideen für die
Überwindung von Grenzen im beruflichen Alltag mit.
7 parallel stattfindende Workshops zur freien Wahl
(11.00 – 13.00, Wiederholung von 14.00 – 16.00):
1 Wie Sie Systemmitglieder wirksam aus der „Organisationstrance“
holen (VITAMIN T)
Holen Sie mit einem Fingerschnipp Ihre Unternehmens- bzw. Teammitglieder
aus der Organisationstrance – aus dem Hamsterrad des immerwährenden
Gleichen.
Das Unternehmenstheater ist eine ausgezeichnete Großgruppenmethode,
die in kürzester Zeit die Kompetenzen der Beteiligten entfaltet,
um neue Wege zu beschreiten.
2 Die Verbindung westlicher Strategieentwicklung
mit chinesischer Weisheit (Jason Jixuan HU)
Was können wir von Lao-Tse, Konfuzius und Mo-Zi für unsere moderne
Strategieentwicklung lernen? Und wie können wir die alten Lehren
nutzen, um das ganz Neue zu denken, aber nicht nur das: Auch, um das Alte
gut loslassen zu können? Lassen Sie sich mit Jason Jixuan Hu auf
die Grenzüberschreitung zwischen Westen und Osten und zwischen Alt
und Neu ein.
3 Kohärenz – innere & äußere
Stimmigkeit von Organisationen erleben
In einer kohärenten Organisation fügen sich die Bemühungen
aller wie von selbst zu einem stimmigen Ganzen. Leider kann man Kohärenz
aber weder planen noch anordnen: Sie ist „nur“ ein Standpunkt,
den wir als Beobachter einnehmen können. Konsequent eingehalten,
entfaltet dieser Standpunkt allerdings magische Kräfte und macht
einen spürbaren Unterschied.
4 Denken Sie über sich selbst hinaus
– mit dem Lebenshaus-Modell® (Petra RITTER)
Wie ist das bei Ihnen? Tun Sie von manchen Dingen (zu) viel und von anderen
(zu) wenig? Was nimmt „sich“ in Ihrem Leben Raum und wofür
geben Sie den Platz gerne her? Petra Ritter lädt Sie mit Fragen dieser
Art auf einen Besuch in Ihrem persönlichen Lebenshaus ein. Dort können
Sie sich klar werden, worum es Ihnen wirklich geht.
5 Neue Sichtweisen entwickeln – mit
dem 4 B-Modell (Elsbeth BALMER)
Wie können Sie neue Sichtweisen entwickeln, die Ihnen neue Handlungsweisen,
auch in komplexen Situationen, ermöglichen? Nutzen Sie das 4 B-Modell,
um Abstand zu gewinnen; Neues im Kopf entstehen zu lassen; Perspektiven
abzuwägen; Prioritäten anzudenken; und vielleicht andere Entscheidungen
zu treffen.
6 Das Relationsmodell: Sprengen Sie die
engen Grenzen der Organigramme (Sonja RADATZ, nur Vormittag)
Organigramme richten sich an die Erwartungen an einzelne Menschen. Und
auf die Unter- und Überordnung bestimmter Funktionen. Was aber, wenn
das Unternehmen eine ganz eigene Dynamik hat, nicht von der Leitung, sondern
vom Betriebsrat geführt wird und die Menschen einfach tun, was Ihnen
als sinnvoll erscheint? Das erleben Sie ja täglich. Wann ändern
wir dann unsere Darstellungen?
6 Wie Sie mit dem Identitätskreis eine
neue Ausrichtung erzeugen (Sonja RADATZ, nur Nachmittag)
Eine Neuorientierung steht an. Aber: Wie diese mit dem Team, im Unternehmen
ganz pragmatisch gestalten? Einfach verkünden? Jahrelang darüber
brüten?
Mit dem Identitätskreis schaffen Sie eine gemeinsame Ausrichtung
– binnen kürzester Zeit. Full Commitment inbegriffen!
7 Das InterrelationsCenter: Die Welt nach
dem Asseessment-Center (Oliver BARTELS)
Wie viele tausend Postkorb-Spiele und Rollen-Interviews müssen wir
noch hinter uns bringen, bis wir begreifen, dass das, was wir hier tun,
nichts mit den Zielen zu tun hat, die wir damit verfolgen? Einmal ganz
abgesehen von den immensen Kosten. Was wollen Sie denn: Engagierte Mitarbeiter,
die zum Unternehmen und zum Team passen. Dann wählen Sie doch das
dazu passende Instrument!
Praxis (16.30 – 19.30):
Whole-Scale® Change: Verschiedene Perspektiven
in der Praxis zusammen gebracht (Sylvia JAMES)
Wenn das gesamte System zusammen kommt, dann können exzellent Lernerfahrungen
ausgetauscht und das Wissen aller im Raum genutzt werden.
Sylvia James zeigt, wie das funktioniert – in der Praxis. Und der
sinnvolle „Nebeneffekt“: Sie verdichten Ihre Lernergebnisse
des Tages zu kompakten, persönlichen Handlungsanleitungen..
Networking (ab 20.30):
Let´s Party!
Let´s get together. Zwangloses Kennenlernen. Erfahrungen austauschen
– bei Cocktail und Musik. Netzwerke gründen, erfahren wie´s
in anderen Branchen und Unternehmen läuft, bestehende Kontakte vertiefen.
Solange es Ihnen Spaß macht!
Praxis (09.00 – 10.30):
Open Space: Aus Erfolg und Scheitern in der Praxis
lernen
Wenn wir in die Vergangenheit schauen, dann nur, um zu sehen, ob und wie
wir die Best und Worst Practices für eine neue Zukunft nutzen können.
Wann ist es je gelungen, Grenzen zu überwinden, Innovation zu schaffen,
Märkte neu zu definieren, Kunden zu überraschen? Sie bringen
die Themen ein – und die Diskutanten wechseln laufend… Das
ist Wissensmanagement auf den Punkt gebracht.
7 parallel stattfindende Workshops zur freien Wahl (11.00 –
13.00, Wiederholung von 14.00 – 16.00):
1 „Erfinden“ Sie Ihr Team neu! (Elsbeth
BALMER)
Irgendwann steht jeder Teamleiter einmal am Ende der Sackgasse. Nichts
geht mehr, und die vielen angedachten kosmetischen Operationen –
hier eine Veränderung in der Meeting-Struktur, dort ein neues Kommunikationstool
– fruchten nicht mehr. Zeit, das Team neu zu erfinden. Reinen Tisch
zu machen. Das Alte würdigen, aber dennoch sein lassen. Den Blick
auf die gemeinsame Zukunft richten.
2 So erzeugen Sie trotz enger Vorgaben dynamische
Kraft im Team/Unternehmen (Sonja RADATZ, nur Vormittag)
Was, wenn der Rahmen zum Punkt wird? Wenn engste Zielvorgaben, Auflagen
und Steuerungsmechanismen dazu führen, dass Sie sich gar nicht mehr
bewegen können? Wichtig vorweg ist hier die Entscheidung, ob Sie
überhaupt noch „im Boot“ sind. Und falls ja – erleben
Sie in diesem Workshop, wie Sie „trotzdem“ hohe Motivation,
Commitment und dynamische Kraft schaffen.
2 Wer Neues will, muss „oben“
starten! (Sonja RADATZ, Nachmittag)
Wer kennt das nicht? Alles soll anders werden. Aber in den mittleren Unternehmensreihen,
bitte schön. Hier soll sich etwas verändern. Die Unternehmensleitung
hat ja schon Vorgaben formuliert. Nur leider: Ganz so einfach ist es nicht.
Wer in der Mitte startet, erzielt meist ein mittelmäßiges Ergebnis.
Wie Sie ganz oben ansetzen und dort einen Unterschied schaffen, erfahren
Sie hier.
3 Wie „Geschichten & Mythen“
Ihren Unternehmenserfolg beeinflussen (Oliver BARTELS)
Immer und immer wieder haben Sie versucht, die Zukunft neu zu denken.
Allein: Die Beteiligten scheinen immer wieder in „alte Muster“
zurückzufallen. Warum? Vielleicht deshalb, weil Sie sich immer noch
die alten Geschichten erzählen und die alten Mythen unverändert
leben. Und das führt zu immer gleichen Ergebnissen. Wie Sie damit
gezielt aufräumen, erfahren Sie diesem Workshop.
4 Veränderungsprozesse mit den Prinzipien
der Kurzberatung gestalten (Amy SCHWAB und David SCHMALTZ)
Veränderungsprozesse dauern doch ewig. Oder ist das nur ein Paradigma,
das in unserem Kopf existiert? Und wenn es so wäre – dann könnten
wir jeden Veränderungsprozess gewaltig verkürzen. Tut dem Unternehmen
gut, tut den Beteiligten gut. Aber wie? Amy Schwab und David Schmaltz
haben die Prinzipien der Kurzberatung für Veränderungsprozesse
adaptiert.
5 Wie Sie Veränderungsprozesse mit
Strukturaufstellungen erfolgreich begleiten (Doris LANDAUER)
Zugegeben: Einfach nachvollziehbar ist es nicht, wie Strukturaufstellungen
funktionieren: Sie definieren Repräsentanten für Ihre Ziele,
Probleme, bestehende Prämissen und Glaubenssätze im Kopf –
und ordnen diese im Raum so lange neu zueinander, bis eine Lösung
für das anstehende Thema entsteht. Sie glauben nicht, dass das funktioniert?
Dann probieren Sie es aus.
6 Eine neue Kultur im eigenen Unternehmen
etablieren (Adrian GAAL)
Klingt zunächst einfach. Es kann aber auch sehr herausfordernd sein.
Wenn Sie vorhaben, eine komplett neue Kultur im eigenen Unternehmen zu
etablieren, sind Sie gleichzeitig Berater und Beteiligter; gleichzeitig
Vorgebender und Betroffener. Adrian Gaal erarbeitet mit Ihnen, wie Sie
mit diesen scheinbaren Widersprüchen erfolgreich umgehen.
7 Denken Sie mit dem gesamten „System“
die Zukunft neu! (Richard & Emily AXELROD)
Alle Unternehmensmitglieder in die Gestaltung der Zukunft mit einzubeziehen?
Das erscheint vielen als zu kompliziert. Oder gar nicht machbar. Und vielleicht
sogar nicht einmal als sinnvoll. Die Frage ist nur: Wie sonst sollten
Sie alle Erfahrungen nutzen und Commitment für etwas Neues erhalten,
wenn Sie nicht alle Beteiligten komplett mit einbeziehen? In diesem Workshop
erfahren Sie, wie.
Praxis (16.30 – 17.30):
Podiumsdiskussion: Praktiker erzählen, wie der
Turnaround funktioniert
Die Perspektiven der Macher, vernetzt in einer Podiumsdiskussion. Sie
diskutieren ihre Erlebnisse in kompletten Turnarounds: Hoffnungen, Erwartungen,
Herausforderungen, Ängste, Ergebnisse. Aus all dem können wir
lernen, wenn wir unsere eigene Situation wie einen Film nebenher laufen
lassen und Ideen aufgreifen, die zu diesem „Film“ passen.
Abschluss-Plenarvortrag (17.30 – 19.00):
Das neue gelebte Denken im Unternehmenskontext (Peter
SENGE)
Wir haben in den vergangenen Jahren komplett neue Makrowelten geschaffen.
In vielen Bereichen, insbesondere im Wirtschaftskontext. Aber: In unseren
Mikrowelten (Unternehmen, Teams) schwimmen wir immer noch im alten Denken.
Wir suchen nach Anpassungen innerhalb des Bestehenden, anstatt über
eine grundlegende Neudefinition nachzudenken. Jetzt ist die Zeit reif!
8 parallel stattfindende Tagesworkshops zur freien Wahl (10.00
– 17.00):
1 Gestalten Sie Ihre Beraterrolle im Spiegel des Theaters
neu (Vitamin T)
Wie verhalten wir uns in der Beratungsrolle? Selten schauen wir in den
Spiegel, während wir Aufträge verhandeln, Workshops moderieren,
Prozesse umsetzen. Und stellen dadurch unser Verhalten selten in Frage.
Heute haben Sie Zeit dazu. Erleben Sie auf vergnügliche Weise, wie
Ihr Verhalten mit dem Reaktionsverhalten des Beratungssystems verknüpft
ist – und was Sie komplett anders tun können.
2 Mit dem Lebenshaus-Modell® die Zukunft
leichter neu gestalten (Petra RITTER)
Was, wenn Sie Ihr Leben anders, ganz neu gestalten möchten? Wie sollen
Sie damit beginnen? Wo ansetzen? Und wie umgehen mit der Komplexität,
die daraus entsteht? Wer sich auf die Reise zu seinem neuen Selbst begibt,
findet im Lebenshaus-Modell® ein gelungenes Werkzeug, um alte Zeit-
und Aufmerksamkeitsverteilungen grundlegend zu überdenken und neu
zu gestalten.
3 Wie Sie in „harten Unternehmenswirklichkeiten“
weiche Übergänge etablieren (Oliver BARTELS)
Gut, Sie haben vor, das grundlegend Neue aktiv anzugehen. Reinen Tisch
zu machen. Prämissen zu überwinden. Innovation zu leben. Aber
Sie befürchten, dass Ihre „harte Unternehmenswirklichkeit“
Sie schon morgen bei Ihren Vorhaben einholen oder sogar überholen
wird. Und vielleicht haben Sie das auch schon öfter erlebt. Kein
Grund, aufzugeben: Schaffen Sie weiche Übergänge!
4 Wie Sie mit Lao-Tse, Mo-Zi und Konfuzius
Ihre Zukunft neu gestalten (Jason Jixuan HU)
Auch die Vergangenheit hält Vieles für uns bereit, das wir für
die Gestaltung unserer Zukunft ausgezeichnet nutzen können. Die östlich-antiken
Philosophen lassen uns bisher ungedachte Perspektiven einnehmen. Und sorgen
dafür, dass wir aus gewohnten Denkschemata ausbrechen und den Kopf
frei für Neues machen.
5 Wie Sie Strukturaufstellungen erfolgreich
leiten (Doris LANDAUER)
Vielleicht haben Sie schon eine Strukturaufstellung erlebt. Und festgestellt,
dass sie extrem nützlich sein kann, wenn bezüglich einer Situation
nur noch Nebel im Kopf besteht. Oder Sie Neues gestalten möchten,
aber es bislang nicht geschafft haben. In diesem Workshop erfahren Sie,
wie Sie Strukturaufstellungen leiten – um sie in der Praxis wieder
und wieder anwenden zu können.
6 Wie Sie mit Beratung den kompletten Turnaround
im Unternehmen schaffen (Sonja RADATZ)
Sie wissen, dass er ansteht: der komplette Turnaround. Aber bislang haben
Sie ihn immer wieder verschoben. Wagen Sie jetzt das bislang Undenkbare
– und erleben Sie, wie einfach es sein kann, das Unternehmen ganz
neu zu definieren. Und dabei auch noch die Erfahrungen und Perspektiven
aller Beteiligten zu nutzen. Schon im Workshop arbeiten wir an Ihrer Praxis.
7 Konzipieren Sie einen meisterhaften, eigenen
Großgruppenprozess (Richard & Emily AXELROD)
Wer glaubt, die Ergebnisse aus vielen Kleingruppen würden zusammen
genommen das Ergebnis des Gesamtsystems ergeben, hat die Pointe verpasst
– und die Theorie über die Dynamik sozialer Systeme wohl missverstanden
(auch wenn er sie jeden Tag in der Praxis erlebt). Richard & Emily
Axelrod zeigen Ihnen, wie Sie mit den passenden Tools die Scheu vor der
Großgruppe erfolgreich übewinden.
8 Wie Sie den Whole-Scale®-Prozess in
Ihrer Strategie- und Organisationsentwicklung anwenden
Strategie- und Organisationsentwicklung müssen weder langwierig noch
schwierig sein: Sie können unglaublich spannend konzipiert werden
und gleichzeitig für eine Optimierung der Unternehmens- bzw. Teamkultur
sorgen. Und das in rasanter Zeitdimension – denn unsere Prozesse
sollten doch nicht der von uns definierten Halbwertszeit im Wirtschaftsleben
hinterher laufen…
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