DIE THEMEN IM DETAIL

Montag, 26. November 2007
Einführungsthema (09.15 – 10.30):
Wie wir Grenzen überwinden (Sonja RADATZ)
Wie können wir in der Praxis Grenzen überwinden? Barrieren im Kopf aus dem Weg räumen? Etwas gemeinsames Neues schaffen? Und dafür sorgen, dass wir uns im Neuen wohl fühlen? Sonja Radatz lässt Sie zur Einführung des Kongresses erleben, dass Grenzen immer nur eine Perspektivensache sind. Nehmen Sie daraus auch Ideen für die Überwindung von Grenzen im beruflichen Alltag mit.

7 parallel stattfindende Workshops zur freien Wahl (11.00 – 13.00, Wiederholung von 14.00 – 16.00):
1 Wie Sie Systemmitglieder wirksam aus der „Organisationstrance“ holen (VITAMIN T)
Holen Sie mit einem Fingerschnipp Ihre Unternehmens- bzw. Teammitglieder aus der Organisationstrance – aus dem Hamsterrad des immerwährenden Gleichen.
Das Unternehmenstheater ist eine ausgezeichnete Großgruppenmethode, die in kürzester Zeit die Kompetenzen der Beteiligten entfaltet, um neue Wege zu beschreiten.

2 Die Verbindung westlicher Strategieentwicklung mit chinesischer Weisheit (Jason Jixuan HU)
Was können wir von Lao-Tse, Konfuzius und Mo-Zi für unsere moderne Strategieentwicklung lernen? Und wie können wir die alten Lehren nutzen, um das ganz Neue zu denken, aber nicht nur das: Auch, um das Alte gut loslassen zu können? Lassen Sie sich mit Jason Jixuan Hu auf die Grenzüberschreitung zwischen Westen und Osten und zwischen Alt und Neu ein.

3 Kohärenz – innere & äußere Stimmigkeit von Organisationen erleben
In einer kohärenten Organisation fügen sich die Bemühungen aller wie von selbst zu einem stimmigen Ganzen. Leider kann man Kohärenz aber weder planen noch anordnen: Sie ist „nur“ ein Standpunkt, den wir als Beobachter einnehmen können. Konsequent eingehalten, entfaltet dieser Standpunkt allerdings magische Kräfte und macht einen spürbaren Unterschied.

4 Denken Sie über sich selbst hinaus – mit dem Lebenshaus-Modell® (Petra RITTER)
Wie ist das bei Ihnen? Tun Sie von manchen Dingen (zu) viel und von anderen (zu) wenig? Was nimmt „sich“ in Ihrem Leben Raum und wofür geben Sie den Platz gerne her? Petra Ritter lädt Sie mit Fragen dieser Art auf einen Besuch in Ihrem persönlichen Lebenshaus ein. Dort können Sie sich klar werden, worum es Ihnen wirklich geht.

5 Neue Sichtweisen entwickeln – mit dem 4 B-Modell (Elsbeth BALMER)
Wie können Sie neue Sichtweisen entwickeln, die Ihnen neue Handlungsweisen, auch in komplexen Situationen, ermöglichen? Nutzen Sie das 4 B-Modell, um Abstand zu gewinnen; Neues im Kopf entstehen zu lassen; Perspektiven abzuwägen; Prioritäten anzudenken; und vielleicht andere Entscheidungen zu treffen.

6 Das Relationsmodell: Sprengen Sie die engen Grenzen der Organigramme (Sonja RADATZ, nur Vormittag)
Organigramme richten sich an die Erwartungen an einzelne Menschen. Und auf die Unter- und Überordnung bestimmter Funktionen. Was aber, wenn das Unternehmen eine ganz eigene Dynamik hat, nicht von der Leitung, sondern vom Betriebsrat geführt wird und die Menschen einfach tun, was Ihnen als sinnvoll erscheint? Das erleben Sie ja täglich. Wann ändern wir dann unsere Darstellungen?

6 Wie Sie mit dem Identitätskreis eine neue Ausrichtung erzeugen (Sonja RADATZ, nur Nachmittag)
Eine Neuorientierung steht an. Aber: Wie diese mit dem Team, im Unternehmen ganz pragmatisch gestalten? Einfach verkünden? Jahrelang darüber brüten?
Mit dem Identitätskreis schaffen Sie eine gemeinsame Ausrichtung – binnen kürzester Zeit. Full Commitment inbegriffen!

7 Das InterrelationsCenter: Die Welt nach dem Asseessment-Center (Oliver BARTELS)
Wie viele tausend Postkorb-Spiele und Rollen-Interviews müssen wir noch hinter uns bringen, bis wir begreifen, dass das, was wir hier tun, nichts mit den Zielen zu tun hat, die wir damit verfolgen? Einmal ganz abgesehen von den immensen Kosten. Was wollen Sie denn: Engagierte Mitarbeiter, die zum Unternehmen und zum Team passen. Dann wählen Sie doch das dazu passende Instrument!


Praxis (16.30 – 19.30):
Whole-Scale® Change: Verschiedene Perspektiven in der Praxis zusammen gebracht (Sylvia JAMES)
Wenn das gesamte System zusammen kommt, dann können exzellent Lernerfahrungen ausgetauscht und das Wissen aller im Raum genutzt werden.
Sylvia James zeigt, wie das funktioniert – in der Praxis. Und der sinnvolle „Nebeneffekt“: Sie verdichten Ihre Lernergebnisse des Tages zu kompakten, persönlichen Handlungsanleitungen..


Networking (ab 20.30):
Let´s Party!
Let´s get together. Zwangloses Kennenlernen. Erfahrungen austauschen – bei Cocktail und Musik. Netzwerke gründen, erfahren wie´s in anderen Branchen und Unternehmen läuft, bestehende Kontakte vertiefen.
Solange es Ihnen Spaß macht!


27. November 2007
Praxis (09.00 – 10.30):
Open Space: Aus Erfolg und Scheitern in der Praxis lernen
Wenn wir in die Vergangenheit schauen, dann nur, um zu sehen, ob und wie wir die Best und Worst Practices für eine neue Zukunft nutzen können. Wann ist es je gelungen, Grenzen zu überwinden, Innovation zu schaffen, Märkte neu zu definieren, Kunden zu überraschen? Sie bringen die Themen ein – und die Diskutanten wechseln laufend… Das ist Wissensmanagement auf den Punkt gebracht.


7 parallel stattfindende Workshops zur freien Wahl (11.00 – 13.00, Wiederholung von 14.00 – 16.00):
1 „Erfinden“ Sie Ihr Team neu! (Elsbeth BALMER)
Irgendwann steht jeder Teamleiter einmal am Ende der Sackgasse. Nichts geht mehr, und die vielen angedachten kosmetischen Operationen – hier eine Veränderung in der Meeting-Struktur, dort ein neues Kommunikationstool – fruchten nicht mehr. Zeit, das Team neu zu erfinden. Reinen Tisch zu machen. Das Alte würdigen, aber dennoch sein lassen. Den Blick auf die gemeinsame Zukunft richten.

2 So erzeugen Sie trotz enger Vorgaben dynamische Kraft im Team/Unternehmen (Sonja RADATZ, nur Vormittag)
Was, wenn der Rahmen zum Punkt wird? Wenn engste Zielvorgaben, Auflagen und Steuerungsmechanismen dazu führen, dass Sie sich gar nicht mehr bewegen können? Wichtig vorweg ist hier die Entscheidung, ob Sie überhaupt noch „im Boot“ sind. Und falls ja – erleben Sie in diesem Workshop, wie Sie „trotzdem“ hohe Motivation, Commitment und dynamische Kraft schaffen.

2 Wer Neues will, muss „oben“ starten! (Sonja RADATZ, Nachmittag)
Wer kennt das nicht? Alles soll anders werden. Aber in den mittleren Unternehmensreihen, bitte schön. Hier soll sich etwas verändern. Die Unternehmensleitung hat ja schon Vorgaben formuliert. Nur leider: Ganz so einfach ist es nicht. Wer in der Mitte startet, erzielt meist ein mittelmäßiges Ergebnis. Wie Sie ganz oben ansetzen und dort einen Unterschied schaffen, erfahren Sie hier.

3 Wie „Geschichten & Mythen“ Ihren Unternehmenserfolg beeinflussen (Oliver BARTELS)
Immer und immer wieder haben Sie versucht, die Zukunft neu zu denken. Allein: Die Beteiligten scheinen immer wieder in „alte Muster“ zurückzufallen. Warum? Vielleicht deshalb, weil Sie sich immer noch die alten Geschichten erzählen und die alten Mythen unverändert leben. Und das führt zu immer gleichen Ergebnissen. Wie Sie damit gezielt aufräumen, erfahren Sie diesem Workshop.

4 Veränderungsprozesse mit den Prinzipien der Kurzberatung gestalten (Amy SCHWAB und David SCHMALTZ)
Veränderungsprozesse dauern doch ewig. Oder ist das nur ein Paradigma, das in unserem Kopf existiert? Und wenn es so wäre – dann könnten wir jeden Veränderungsprozess gewaltig verkürzen. Tut dem Unternehmen gut, tut den Beteiligten gut. Aber wie? Amy Schwab und David Schmaltz haben die Prinzipien der Kurzberatung für Veränderungsprozesse adaptiert.

5 Wie Sie Veränderungsprozesse mit Strukturaufstellungen erfolgreich begleiten (Doris LANDAUER)
Zugegeben: Einfach nachvollziehbar ist es nicht, wie Strukturaufstellungen funktionieren: Sie definieren Repräsentanten für Ihre Ziele, Probleme, bestehende Prämissen und Glaubenssätze im Kopf – und ordnen diese im Raum so lange neu zueinander, bis eine Lösung für das anstehende Thema entsteht. Sie glauben nicht, dass das funktioniert? Dann probieren Sie es aus.

6 Eine neue Kultur im eigenen Unternehmen etablieren (Adrian GAAL)
Klingt zunächst einfach. Es kann aber auch sehr herausfordernd sein. Wenn Sie vorhaben, eine komplett neue Kultur im eigenen Unternehmen zu etablieren, sind Sie gleichzeitig Berater und Beteiligter; gleichzeitig Vorgebender und Betroffener. Adrian Gaal erarbeitet mit Ihnen, wie Sie mit diesen scheinbaren Widersprüchen erfolgreich umgehen.

7 Denken Sie mit dem gesamten „System“ die Zukunft neu! (Richard & Emily AXELROD)
Alle Unternehmensmitglieder in die Gestaltung der Zukunft mit einzubeziehen? Das erscheint vielen als zu kompliziert. Oder gar nicht machbar. Und vielleicht sogar nicht einmal als sinnvoll. Die Frage ist nur: Wie sonst sollten Sie alle Erfahrungen nutzen und Commitment für etwas Neues erhalten, wenn Sie nicht alle Beteiligten komplett mit einbeziehen? In diesem Workshop erfahren Sie, wie.


Praxis (16.30 – 17.30):
Podiumsdiskussion: Praktiker erzählen, wie der Turnaround funktioniert
Die Perspektiven der Macher, vernetzt in einer Podiumsdiskussion. Sie diskutieren ihre Erlebnisse in kompletten Turnarounds: Hoffnungen, Erwartungen, Herausforderungen, Ängste, Ergebnisse. Aus all dem können wir lernen, wenn wir unsere eigene Situation wie einen Film nebenher laufen lassen und Ideen aufgreifen, die zu diesem „Film“ passen.

Abschluss-Plenarvortrag (17.30 – 19.00):
Das neue gelebte Denken im Unternehmenskontext (Peter SENGE)
Wir haben in den vergangenen Jahren komplett neue Makrowelten geschaffen. In vielen Bereichen, insbesondere im Wirtschaftskontext. Aber: In unseren Mikrowelten (Unternehmen, Teams) schwimmen wir immer noch im alten Denken. Wir suchen nach Anpassungen innerhalb des Bestehenden, anstatt über eine grundlegende Neudefinition nachzudenken. Jetzt ist die Zeit reif!


28. November 2007
8 parallel stattfindende Tagesworkshops zur freien Wahl (10.00 – 17.00):
1 Gestalten Sie Ihre Beraterrolle im Spiegel des Theaters neu (Vitamin T)
Wie verhalten wir uns in der Beratungsrolle? Selten schauen wir in den Spiegel, während wir Aufträge verhandeln, Workshops moderieren, Prozesse umsetzen. Und stellen dadurch unser Verhalten selten in Frage. Heute haben Sie Zeit dazu. Erleben Sie auf vergnügliche Weise, wie Ihr Verhalten mit dem Reaktionsverhalten des Beratungssystems verknüpft ist – und was Sie komplett anders tun können.

2 Mit dem Lebenshaus-Modell® die Zukunft leichter neu gestalten (Petra RITTER)
Was, wenn Sie Ihr Leben anders, ganz neu gestalten möchten? Wie sollen Sie damit beginnen? Wo ansetzen? Und wie umgehen mit der Komplexität, die daraus entsteht? Wer sich auf die Reise zu seinem neuen Selbst begibt, findet im Lebenshaus-Modell® ein gelungenes Werkzeug, um alte Zeit- und Aufmerksamkeitsverteilungen grundlegend zu überdenken und neu zu gestalten.

3 Wie Sie in „harten Unternehmenswirklichkeiten“ weiche Übergänge etablieren (Oliver BARTELS)
Gut, Sie haben vor, das grundlegend Neue aktiv anzugehen. Reinen Tisch zu machen. Prämissen zu überwinden. Innovation zu leben. Aber Sie befürchten, dass Ihre „harte Unternehmenswirklichkeit“ Sie schon morgen bei Ihren Vorhaben einholen oder sogar überholen wird. Und vielleicht haben Sie das auch schon öfter erlebt. Kein Grund, aufzugeben: Schaffen Sie weiche Übergänge!

4 Wie Sie mit Lao-Tse, Mo-Zi und Konfuzius Ihre Zukunft neu gestalten (Jason Jixuan HU)
Auch die Vergangenheit hält Vieles für uns bereit, das wir für die Gestaltung unserer Zukunft ausgezeichnet nutzen können. Die östlich-antiken Philosophen lassen uns bisher ungedachte Perspektiven einnehmen. Und sorgen dafür, dass wir aus gewohnten Denkschemata ausbrechen und den Kopf frei für Neues machen.

5 Wie Sie Strukturaufstellungen erfolgreich leiten (Doris LANDAUER)
Vielleicht haben Sie schon eine Strukturaufstellung erlebt. Und festgestellt, dass sie extrem nützlich sein kann, wenn bezüglich einer Situation nur noch Nebel im Kopf besteht. Oder Sie Neues gestalten möchten, aber es bislang nicht geschafft haben. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Strukturaufstellungen leiten – um sie in der Praxis wieder und wieder anwenden zu können.

6 Wie Sie mit Beratung den kompletten Turnaround im Unternehmen schaffen (Sonja RADATZ)
Sie wissen, dass er ansteht: der komplette Turnaround. Aber bislang haben Sie ihn immer wieder verschoben. Wagen Sie jetzt das bislang Undenkbare – und erleben Sie, wie einfach es sein kann, das Unternehmen ganz neu zu definieren. Und dabei auch noch die Erfahrungen und Perspektiven aller Beteiligten zu nutzen. Schon im Workshop arbeiten wir an Ihrer Praxis.

7 Konzipieren Sie einen meisterhaften, eigenen Großgruppenprozess (Richard & Emily AXELROD)
Wer glaubt, die Ergebnisse aus vielen Kleingruppen würden zusammen genommen das Ergebnis des Gesamtsystems ergeben, hat die Pointe verpasst – und die Theorie über die Dynamik sozialer Systeme wohl missverstanden (auch wenn er sie jeden Tag in der Praxis erlebt). Richard & Emily Axelrod zeigen Ihnen, wie Sie mit den passenden Tools die Scheu vor der Großgruppe erfolgreich übewinden.

8 Wie Sie den Whole-Scale®-Prozess in Ihrer Strategie- und Organisationsentwicklung anwenden
Strategie- und Organisationsentwicklung müssen weder langwierig noch schwierig sein: Sie können unglaublich spannend konzipiert werden und gleichzeitig für eine Optimierung der Unternehmens- bzw. Teamkultur sorgen. Und das in rasanter Zeitdimension – denn unsere Prozesse sollten doch nicht der von uns definierten Halbwertszeit im Wirtschaftsleben hinterher laufen…